Deutsche Meisterschaftstitel im Judo und Hockey

08. Februar 2016: Das Wochenende verlief äußerst erfolgreich für die Athleten aus der Metropolregion Rhein Neckar. Der Mannheimer Hockey Club sicherte sich mit seinen am OSP betreuten Kaderathletinnen die Deutschen-Hallen-Meisterschaft. Dabei war Nationalspielerin und Team Rio MRN-Mitglied Lydia Haase die erfolgreichste Torschützin des Wochenendes und damit maßgeblich am Titelgewinn beteiligt.

Nikolai Kornhaß, ebenfalls Team Rio MRN-Mitglied sicherte sich den Internationalen Deutschen Meistertitel im Judo für Sehgeschädigte. Die Meisterschaft wurde im OSP MRN ausgetragen. Die Besucher durften noch weitere Medaillen von Athleten aus der Region feiern. Darunter zwei Bronzemedaillen von Oliver Upmann und Marc Milano.

Herzlichen Glückwunsch an alle Athletinnen und Athleten!


 



Cowan und Liebich verpassen knapp Edelmetall

22. August 2014: Großer Erfolg für Deutschland bei der Golf-Premiere bei den Olympischen Jugendspielen in Nanjing

Die Golf- Team-Germany-Spieler Olivia Cowan und Jonas Liebich haben im Auftaktwettbewerb die Einzel-Medaillenränge nur knapp verpasst. In den starken Konkurrenzen spielte sich Cowan (GC St. Leon-Rot) auf Platz vier und Liebich (GC Olching) landete auf dem fünften Rang. Bei den Mädchen siegte die Südkoreanerin Soyoung Lee und bei den Jungen holte der Italiener Renato Paratore Gold.
„Wir sind sehr zufrieden mit dem Ergebnis, leider haben die Beiden je einen unglücklichen Tag gehabt, die anderen Tage waren fantastisch“, sagt Teamleiter Ulrich Eckhardt. Jonas Liebich, der im Wittelsbacher GC das Golfspielen lernte und sich auch dort auf seinen olympischen Auftritt vorbereitet hatte, setzte bereits am ersten Tag mit der fünftbesten Runde (69) auf dem Par-72-Kurs des Zhongshan International Golf Club ein Ausrufezeichen. Doch dann fiel er mit einer 77er-Runde auf Platz 20 zurück. Am Finaltag gelang dem 18-Jährigen wiederum mit der besten Einzelrunde von 66 Schlägen ein Paukenschlag, der ihm Rang fünf bescherte. „Ich bin stolz, so zurückgekommen zu sein und das Maximum herausgeholt zu haben“, erklärt Liebich.

v.l.: Jonas Liebich, Olivia Cowan und Teamleiter Ulrich EckardtAndersherum machte es Cowan, die zum Auftakt nicht in ihr Spiel fand und nach der nicht zufriedenstellenden 76 an den Folgetagen mit zwei 69er Runden glänzte und sich damit bis auf den vierten Platz vorkämpfte. „Ich habe wieder richtig gut gespielt und bin sehr zufrieden, vor allem weil kein Bogey dabei war. Wir haben gemeinsam eine gute Chance auf eine Medaille im nächsten Wettkampf“, zeigt sich die 17- Jährige selbstbewusst.
„Der olympische Geist ist im Golfsport nun auch in Form des ersten olympischen Wettkampfs angekommen. Unsere Athleten haben sich bestens präsentiert und Deutschland im Golf würdig vertreten“, sagt Marcus Neumann, Vorstand Sport des Deutschen Golf Verbandes und ergänzt: „Golf-Deutschland drückt die Daumen, dass im abschließenden Mixed-Wettbewerb noch etwas in Richtung Edelmetall möglich ist.“
Als Abschluss des Golfwettbewerbs steht bei den Youth Olympic Games, bei denen Athleten im Alter von 15 bis 18 Jahren teilnahmeberechtigt sind, vom 24. bis 26. August noch ein Mixed- Wettbewerb an, in dem Cowan und Liebich gemeinsam antreten. „So wie Olivia und ich zurzeit drauf sind, können wir uns wirklich auf den Mixed-Wettbewerb freuen“, unterstreicht Liebich die hervorragende Form der beiden deutschen Jung-Olympioniken.

 


 



Team Rio MRN gründet Nachwuchsteam

30.05.2014: „New, York, Rio, Tokio...” - haben Sie das Lied von Trio Rio auch noch im Ohr? Wir wandeln es einfach um in „London, Rio, Tokio...“, denn das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar wird Athleten begleiten und unterstützen, die bereits in London dabei waren, die natürlich auch in der Stadt am Zuckerhut Medaillen erringen wollen, erstmals jedoch auch Nachwuchs-Athleten, deren großes Ziel Tokio 2020 ist und die heute der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.


Das Nachhaltigkeitsteam im Team Rio besteht aus jungen, vielversprechenden Nachwuchstalenten, die mitunter auch bereits in Rio de Janeiro dabei sein können, deren oberstes sportliches Ziel jedoch die Olympischen Spiele 2020 in Tokio sind.
Nach den einleitenden Worten von Prof. Hanns Michael Hölz (Präsident des Olympiastützpunktes Metropolregion Rhein-Neckar), Gerhard Schäfer (Vorstandsmitglied der Sportregion Rhein-Neckar) sowie Dr. Peter Schloer (Vorstandsmitglied der Fördergesellschaft des Olympiastützpunktes Metropolregion Rhein-Neckar), stellte Frank Schuhmacher (Öhringen/Weinheim) den Premium-Partnern des Projektes Team Rio, namentlich Dr. Markus Gomer (BASF SE), Jean-Oliver Hinz (Henkel AG & Co. KGaA, Standort Heidelberg), Jens Ruge (Capri-Sonne) und Lars Lamadé (SAP AG) Fragen zum Thema Nachwuchsförderung im Unternehmen. Dabei wies beispielsweise Jean Oliver Hinz darauf hin, dass im Hause Henkel im Ausbildungsjahrgang 2014 ein junger Boxer sein wird, der seine sportliche Karriere parallel zur Ausbildung im Traditionsunternehmen Henkel fortsetzen möchte.


Moderator Frank Schuhmacher stellte anschließend als erfahrenen Athleten und Paten für die neuen „jungen Wilden“ Almir Velagic vor, der jüngst die EM- Bronzemedaille in Tel Aviv errang. Almir Velagic ist, Verletzungsfreiheit vorausgesetzt, einer der gesetzten Athleten im Team Rio, der sich hocherfreut zeigte, dass künftig auch jüngere Athleten über das Team gefördert werden. „Ich wäre damals sehr dankbar gewesen, wenn ich schon im jugendlichen Alte auch in der stressigen Berufsausbildungsphase zum KFZ-Mechaniker, das wäre ein großer Vorteil für mich gewesen“, so Velagic weiter.

Mit Max Lang steht beispielsweise ein 22-jähriger Gewichtheber aus Leimen im Fokus. Ihm werden vom Bundesverband Deutscher Gewichtheber beste Chancen für eine Teilnahme 2020 in Tokio eingeräumt. Das Kuriose in seiner Laufbahn ist die Tatsache, dass er eigentlich als aussichtsreiches Fußballtalent galt, an der Sportschule in Chemnitz auf der Position des Stürmers trainiert wurde. In der B-Jugend als „zu klein und zu dünn“ aussortiert, nahm er den Rat eines Freundes an, der ihn in seine Sportart Gewichtheben einlud. Schnell entdeckte man auch dort sein Talent, inzwischen landet Max Lang bei jeder Junioren-Europameisterschaft auf vorderen Plätzen und gilt als großes Talent unter deutschen Gewichthebern.

 

Ein weiteres Talent aus Mannheim ist Shanice Craft, die 1.85m große Diskuswerferin von der MTG Mannheim, die als Hobby „Kugelstoßen“ angibt und 2012 damit zufälligerweise Weltmeisterin der Juniorinnen in Barcelona geworden ist. Sie liefert bereits seit mehreren Jahren regelmäßig ausgezeichnete internationale Ergebnisse ab, gewann die olympischen Jugendspiele und ist eine der aussichtsreichsten Kandidaten unter den deutschen Werferinnen. Bis dato hat noch keine Athletin in ihrem Alter den Diskus so weit geschleudert wie Shanice. Das Besondere an ihren Trainingsumständen sind ihre beiden Trainer, das Ehepaar Manke-Reimers, unter Federführung von Iris Manke-Reimers sowie Sven Schwarz, seit 2 Jahren verantwortlich für die Diskustechnik. Das Ehepaar kümmert sich seit 10 Jahren ehrenamtlich um Shanice, da sie nicht dem offiziellen Bundestrainer- Stab des DLV angehören. Das Trainingsteam funktioniert jedoch so gut, dass die Trainer bereit sind, z. B. Trainingslageraufenthalte aus eigener Tasche zu finanzieren. „Der Aufwand, den auch wir Trainer in der Weltspitze leisten müssen, ist leider nicht immer über die Sportverbände abzudecken“, bestätigt Iris Manke-Reimers dem Moderator Schuhmacher. „Deshalb sind wir ganz besonders dankbar, dass es über das Team Rio die Möglichkeit gibt, dass auch Trainer gefördert werden. Dies ist einmalig in Deutschland, keine andere regionale Sporthilfe bietet diese Option. So können wir vor allem zusätzliche Trainingslager finanzieren, die Shanice wiederum Schritt für Schritt weiter bringen werden in Richtung Olympia.“


Sabrina Hering startet seit 2013 für die Rheinbrüder Karlsruhe und konnte bereits im ersten Jahr ihre Leistung erheblich steigern. Nach zuletzt sinkender Leistungskurve brachten sie die Trainingsmethoden und die professionelle Unterstützung im Karlsruher Leistungszentrum und dem Olympiastützpunkt Metropolregion Rhein-Neckar wieder zurück in die belohnte sich Hering selbst für den Entschluss zu wechseln. Die überraschende Nominierung für das WM-Team und ihr Einerkajak-Start über die 5.000 Meter bei der Weltmeisterschaft in Duisburg 2013 setzten dem Ganzen das Sahnehäubchen auf. In diesem Jahr hat sie erneut den Sprung in die A- Nationalmannschaft geschafft und ist auf dem besten Weg ihren Platz dort dauerhaft zu festigen.

 

 

Sarah Köhler, die 20-jährige Schwimmerin und gebürtige Hanauerin startet überwiegend auf den längeren Strecken. Vor zwei Wochen wurde sie über 400m, 800m und 1.500m Freistil Deutsche Meisterin und hat sich damit für die Europameisterschaft in Berlin im August 2014 qualifiziert. Sie hat am Dienstag ihre letzte Abiturprüfung hinter sich gebracht und konzentriert sich ab sofort voll auf die internationalen Wettbewerbe. Ein paar Zahlen zu Sarah: Sie schwimmt pro Jahr 3.000 km und kommt auf einen Wochentrainings- umfang von 25-30 Stunden – Physiotherapie, Trainingslager etc. nicht ein- gerechnet. In ihrem Abiturjahr hatte sie 36 Wochenstunden Schule. Insgesamt kommt Sarah auf einen Wochengesamtumfang von 80-86 Wochenstunden – das ist mehr als so manches DAX-Manager Pensum. Sie möchte in diesem Jahr ihr Jura-Studium beginnen und so, wie souverän Sarah dieses extrem intensive Jahr bewältigt hat, trauen wir ihr noch ganz viel zu.
Dem Nachwuchsteam gehört als erster paralympischer Athlet der Gehörlosen -Schwimmer Michael Würges an. Das 18-jährige Schwimmtalent sitzt am heutigen Mittwoch im Reisebus auf der Fahrt zu den Deutschen Meisterschaften der Gehörlosen in Hamburg, um dort um die ersten Plätze mit zu schwimmen und konnte deshalb nicht persönlich an der Pressekonferenz teilnehmen.


Welche Sportler aus der Region in knapp zweieinhalb Jahren bei den 31. Olympischen Sommerspielen 2016 in Brasilien dabei sein werden, wird ab Januar 2015 in harten und langwierigen internationalen Qualifikationen ermittelt. Nach Abschluss aller internationalen Wettbewerbe dieses Jahres kann aufgrund der Vorleistungen das Team Rio Metropolregion Rhein-Neckar nominiert werden. Erst wenn bestimmte Qualifikationsnormen erfüllt sind, ist der Weg frei für voraussichtlich rund 30 aussichtsreiche Athleten mit Trainings- und Lebensmittelpunkt in der Metropolregion Rhein-Neckar, die auf ihrem Weg zu einer eventuellen Teilnahme umfassend begleitet werden und besondere Unterstützung erhalten.
Almir Velagic übergab symbolisch die Nationalflaggen von Brasilien und Japan an das Nachhaltigkeitsteam und wünschte allen Aktiven stabile Gesundheit und viel Erfolg.

(Quelle: Team Rio MRN)


 



Sotshi hatte für Nathalie Weinzierl einiges zu bieten

24. Februar 2014: 10. Platz mach dem Kurzprogramm

Nach dem 8. Platz in der olympischen Teamwertung reiste Nathalie Weinzierl zurück in die Heimat. Trainierte nochmals ein paar Tage in ihrer gewohnten Umgebung und fuhr mit großer Vorfreude zurück nach Sotschi. Platz zehn nach dem Kurzprogramm war ein "tolles" Ergebnis und "eine prima Ausgangsposition", freute sich Nathalie Weinzierl auf ihrer Homepage. Doch die Kür lief dann so gar nicht nach ihrem Geschmack und es herrschte eine gewisse Ratlosigkeit nach dem Wettkampf. Mit den Worten: "Ich wollte wohl zu viel", zog die 19-Jährige ein kurzes Resümee über die misslungene Vorstellung bei der nach dem dreifach Lutz zu Beginn nichts mehr so recht gelingen wollte.

Doch Nathalie Weinzierl blickte schon in Sotschi wieder nach vorne: "Natürlich sitzt die Enttäuschung über die verpatzte Kür noch tief. Aber davon lasse ich mich nicht unterkriege. Mit der Leistung in meiner olympischen Kurzkür im Hinterkopf gelingt es mir mit Sicherheit, mit neuem Mut und Kraft in Japan aufs Eis zu gehen."

 


 



Laura Grasemann belegt in Sotschi 22. Platz

10. Februar 2014: Laura Grasemann hat bei ihren ersten Olympischen Spielen den Einzug ins Finale verpasst.

Das Buckelpistenfinale musste die 21-Jährige Wieslocherin am Samstagnachmittag als Zuschauerin verfolgen. Nachdem sie bei der ersten Qualifikation für das Finale stürzte, fuhr sie die zweite Qualifikation nach eigenen Angaben mit „angezogener Handbremse“ bei dem Teilstück, bei welchem sie tags zuvor in den Schnee griff. „Das war nicht ganz die richtige Entscheidung“, so die Ski-Freestylerin. Das Finale war ihr großes Ziel dies nun knapp verpasst zu haben ärgerte Laura sehr.

 


 



Nathalie Weinzierl zeigte solide Leistung bei ihrer Olympia-Premiere

10. Februar 2014: 8. Platz in der Olympischen Teamwertung

Am Samstag startete Nathalie Weinzierl im Einzel für die Mannschaft. Die Atmosphäre im Eisstadion in Sotschi hat die 19-Jährige sehr beeindruckt, wenngleich sie mit ihrer Leistung nicht ganz zufrieden ist. Über ihre Homepage äußerte sie sich zu ihrem ersten Wettkampf wie folgt: „Meine Olympiapremiere habe ich hinter mir - klar, ganz zufrieden bin ich nicht, denn ich habe ein wenig Nerven gezeigt. Den Dreifachlutz habe ich sauber gezeigt. Bei meiner Dreifach-Toeloop-Kombination habe ich etwas überdreht, aber trotzdem den zweiten Dreifach-Toeloop gestanden und den Doppelaxel leider auf dem Hosenboden gelandet. Natürlich ärgere ich mich darüber. Aber trotzdem - es ist ein unbeschreibliches Gefühl, vor solch einer Kulisse zu laufen und es macht natürlich Spaß, für ein Team zu starten.“
In der Gesamtwertung erzielte die deutsche Mannschaft den achten Rang. Nun ist Nathalie erst einmal wieder für ein paar Tage in Mannheim und bereitet sich in Ruhe auf ihren Einzelwettbewerb vor. „Denn da will ich mit freiem Kopf und ganzer Energie angreifen!“, so Weinzierl.

Wir drücken Ihr weiter die Daumen und wünschen viel Erfolg!

 


 



Pech für Laura Grasemann bei der 1. Qualifikation

07. Februar 2014: Die Wieslocherin ging bei ihrem Olympiaauftakt viel Risiko

Lauras Auftakt bei den Olympischen Spielen war noch nicht mit dem nötigen Glück belohnt. Die 21-jährige Buckelpistenspezialistin zeigte gleich zu Beginn einer der anspruchsvollsten Sprünge, einen Rückwärtssalto mit Schraube. Leider fädelte sie bei der Landung ein uns stürzte. Doch Laura bleibt morgen noch eine Chance. In der 2. Qualifikation werden die Karten neu gemischt und die 20 Starterinnen kämpfen um die letzten 10 verbleibenden Startplätze für das Finale, welches ebenfalls am Samstag ausgetragen wird.

Wir drücken Laura weiter die Daumen!

 


 



Laura Grasemann startet bereits vor der Eröffnungsfeier

03. Februar 2014: Die Buckelpisten-Fahrerinnen hören den Olympia-Startschuss bevor sie das Olympische Feuer sehen!

Für die Wieslocherin Laura Grasemann beginnen die Olympischen Spiele bereits einen Tag vor der offiziellen Eröffnungsfeier in Sotschi.

Die Qualifikation auf der Buckelpiste findet für die Damen bereits am Donnerstag, den 06. Febraur statt. Ab 15:00 Uhr beginnen die Wettkämpfe. In dieser Disziplin zählt nicht nur die Zeit (25%) sondern auch die Technik (50%) und die Schwierigkeit der Sprünge (25%). Zwei Sprünge müssen die Athleten zeigen, seit 2003 sind auch Saltis erlaubt.

Am Samstag (08.02.) fällt dann schon die Entscheidung über die Medaillen. Das Finale ist auf 15:00 Uhr terminiert.

Wir wünschen Laura viel Erfolg in Sotschi!


 



Nathalie Weinzierls Olympiaauftakt in der Mannschaft

03.Februar 2014: Nathalie Weinzierl gibt am Samstag den 08. Februar ihren Auftakt bei den Olympischen Spielen in Sotschi.

In der Mannschaftswertung wird die 19-Jährige am Samstagnachmittag ab ca. 16:15 Uhr ihr Kurzprogramm darbieten. Bereits ein Tag vor der Eröffnungsfeier am Freitag, den 07. Februar beginnt die Mannschaftswertung mit dem Herren- und Paartanz-Kurzprogramm. Am Sonntagnachmittag (ab 16:00 Uhr) fällt dann schon mit der Kür die Entscheidung. Das Finale wird Live im ZDF übertragen.

Der Einzelwettkampf der Frauen findet am Mittwoch 19.02. (Kurzprogramm) und Donnerstag 20.02. (Kür) statt.

Wer mehr über Nathalie erfahren möchte kann auf ihrer Homepage www.nathalie-weinzierl.de vorbeischauen. Hier präsentiert sie sich bereits im Olympiaoutfit.

Wir wünschen Nathalie viel Erfolg in Sotschi!

 


 



Vorstellung Nathalie Weinzierl & Laura Grasemann

Quelle: DOSB - die komplette Olympiabroschüre erhalten Sie hier.


 



Positive London Bilanz

13. September 2012:
 
4x Gold, 2x Silber und 1x Bronze das ist die beachtliche Bilanz der 29 Athleten des Team London der Metropolregion Rhein-Neckar bei den Olympischen und Paralympischen Spiele. Weitere 15 TopTen-Platzierungen runden den sportlichen Erfolg des Teams ab.
Wie immer im Wettkampfsport gab es natürlich neben positiven Überraschungen auch für die Teammitglieder des Team London Ereignisse die sich die Sportlerinnen und Sportler anders gewünscht hätten, doch alles in allem traten die meisten Athleten ihre Heimreise sehr zufrieden an.
 
Olympiastützpunktleiter Daniel Strigel zieht ebenfalls eine positive Bilanz in puncto Dienstleistungsqualität des OSP: "Athleten, Trainer und
Sportverbände sprechen dem OSP Rhein-Neckar ausnahmslos Ihren Dank und Ihre Anerkennung für unseren Beitrag aus und bestätigen, dass wir auf Weltstandard arbeiten. Wir werden den Abschluss des olympischen Zyklus nun nutzen, um gemeinsam mit unseren Anspruchsgruppen intensiv weiteres Verbesserungspotenzial zu identifizieren. Auch in Zukunft bleibt unser Anspruch: Leistungsangebot auf Weltniveau."
 
Der Olympiastützpunkt Rhein-Neckar gratuliert allen Athletinnen und Athleten recht herzlich zu ihren Erfolgen!
 

 
 


Fünf Athleten bei Paralympics

13. August 2012: Nach den Olympische Spiele ist vor den Paralympics!
 
Fünf Athleten des Olympiastützpunkts Rhein-Neckar werden bei den Paralympics vom 29. August bis 09. September um die Medaillen kämpfen.
Hanne Brenner, Dressurreiterin und Paralympicssiegerin 2008, führt als erfahrenste Paralympicsteilnehmerin die Mannschaft des OSPs an.
Gleich drei Athleten stellen die Judokas.Sebastian Junk, Matthias Krieger und Oliver Upmann werden in London in verschiedenen Gewichtsklassen an den Start gehen.
Aussichtsreich fährt ausserdem der Rollstuhlsprinter Marc Schuh nach London. Er ist im Moment erster in der Weltrangliste seiner Klasse über die 400m Strecke und hofft im Olympiastadion ein Wörtchen um die Goldmedaille mitreden zu können.
 
Die Einsätze unserer Athleten können hier runtergeladen werden.
 
Wir drücken unseren Athleten die Daumen und wünschen viel Erfolg in London!
 
 


Team London der MRN hat sein Ziel erreicht!

13. August 2012: Team erfüllt schon vor den Paralympics die Zielsetzung

Das offizielle Ziel ist mit zwei Olympiasiegern plus einer Silbermedaille und zwölf Finalisten bereits vor den Paralympics erreicht. "Insgesamt 15 Platzierungen unter den Top Ten sind hervorragend und elf persönliche Bestleistungen verdienen unsere Wertschätzung!", bilanziert Christoph Steinbach, Geschäftsführer des Team London der Metropolregion Rhein-Neckar, die Erfolge des Teams.
Herausragend waren natürlich die beiden Olympiasieger Filip Adamski im Ruderachter und Matthias Witthaus beim Hockey, sowie Carolin Leonhardts Olympiasilber im Vierkajak über 500 Meter.
Für Steinbach waren aber auch der 6. Platz im Stufenbarren und der 10. Platz im Mehrkampf von Elisabeth Seitz ein toller Erfolg. "Damit hat sie sich endgültig in der Weltspitze etabliert."
Schmerzlich war das frühe Ausscheiden von Ringerin Alexandra Engelhardt und Boxer Erik Pfeifer, die sich natürlich viel mehr erhofft hatten als nach dem ersten Kampf die Tasche zu packen. Beim Unfall von Matthias Steiner stockte allen der Atem. "Wir waren alle bei seinem Abbruch sehr geschockt und befürchteten das Schlimmste.", so Steinbach der live mit der Metropolregion-Delegation beim Wettkampf dabei war und zum Glück auch früh die Entwarnung erhielt.


Das Team wird am 21. August um 12:00 Uhr in Heidelberg auf dem Marktplatz am Rathaus bei der Heiliggeistkirche und ab 16:00 Uhr in Mannheim am Wasserturm auf dem RNF-Truck empfangen.
 


 
 


Gold für Matthias Witthaus

11. August 2012: Olympiasieg von Peking verteidigt!
Das deutsche Herren Hockeyteam hat in einem spannenden Finale gegen die Niederlande olympisches Gold gewonnen.
Die Deutschen gingen in der ersten Halbzeit durch Jan-Philipp Rabente in Führung. Nach dem Seitenwechsel erzielten die Holländer den Ausgleichstreffer. Es ging munter hin und her aber die Mannschaften werten bis fünf Minuten vor Ende der Spielzeit jegliche Chance auf beiden Seiten ab. Dann war es erneut Jan-Philipp Rabente der einen Schuss ins holländische Tor weiterleiten konnte. Der Treffer zum 2:1 markierte gleichzeitig den Endstand, da die Deutschen in der Restspielzeit den Ball sicher verwalteten und den Holländern keine Chance mehr ließen. Damit sicherte sich Matthias Witthaus vom Olympiastützpunkt Rhein-Neckar die zweite olympische Goldmedaille in seiner Karriere und mit der Bronzemedaille von Athen sogar das dritte olympische Edelmetall.

Steffen Gebhardt mit toller Leistung
Steffen Gebhardt wird Fünfter im Modernen Fünfkampf.Nach der ersten Disziplin dem Fechten stand er auf dem sechsten Rang. Beim Schwimmen lief es für den 31-Jährigen nicht ganz so gut. Hier stieg er als 21. aus dem Becken und lag im Gesamtklassement danach nur auf dem zwölften Rang. Mit einem sehr guten Springreiten konnte Gebhardt dann wieder Boden gut machen, bis auf den 8. Platz verbesserte er sich dadurch.
Beim abschließenden kombinierten Schießen und Crosslauf holte er nochmals alles aus sich heraus und schaffte am Ende, wie schon in Peking 2008, einen sehr guten 5. Platz.  

Bei den Kanuten erkämpfte sich Silke Hörmann den 7. Platz im B-Finale. Im Gesamtklassement bedeutet dies der 15. Platz bei den Olympischen Sprintwettbewerben im Einerkajak über 200 Meter.

Glückwunsch ALLEN Athleten der Metropolregion! Wir sind stolz auf euch und freuen uns euch in der Heimat begrüßen zu dürfen. 21. August Welcome back in Heidelberg (12:00 Uhr)  und Mannheim (16:00 Uhr)!


Ausblick auf 15. Wettkampftag

10. August 2012:
 
Ausblick auf 15. Wettkampftag

Für die Sportler/innen des Team London der Metropolregion Rhein-Neckar ist der Samstag der letzte Wettkampftag bei den Olympischen Spielen in London.
Für einen Athleten ist es gleichzeitig auch der erste Wettkampftag. Der Moderne Fünfkampf der Männer geht morgen in London über die Bühne. Von der Region mit dabei ist Steffen Gebhardt. Der 30-Jährige wird ab 09:45 Uhr bei der ersten Disziplin dem Degenfechten antreten. Um 14:20 Uhr steht dann der Schwimmwettbewerb (200m Freistil) auf dem Programm, gefolgt vom Springreiten um 16:56 Uhr. Den Abschluss um 19:45 Uhr bildet das Pistolenschießen und der abschließende Crosslauf. Bei den Olympischen Spielen in Peking erreichte Steffen Gebhardt den 5. Platz.

Um Gold geht es am Samstag für Matthias Witthaus und die Hockeyspieler. Ab 21:00 Uhr findet das Finale gegen die Niederlande im Hockeycenter statt. Das Team von Markus Weise hat es in der Hand deutsche Geschichte zu schreiben. Noch nie konnte ein Team den Olympiasieg verteidigen. Beim Halbfinalsieg gegen den amtierenden Weltmeister Australien haben sie aber keinen Zweifel aufkommen lassen, diese Mission in die Tat umzusetzen.

Silke Hörmann startet im B-Finale über 200 Meter. Die Karlsruher Kanutin hat damit die Chance noch unter die besten zehn zu fahren. Auf dem Dorney Lake wird ihr Finale bereits um 11:13 Uhr gestartet.

 
 


5. Platz für Anne Cibis & Verena Sailer

10. August 2012: 4x100m Staffel mit gutem Rennen
Leena Günther, Anne Cibis, Tatjana Pinto und Verena Sailer sprinten in 42,67 Sekunden zu einem sehr guten 5. Finalplatz.
Der Sieg ging an die Staffel aus der USA mit neuem Weltrekord (40,82 Sek.). Zweiter wurde Jamaica vor den Ukraine.
 
Die Kanutin Silke Hörmann ist bei der olympischen Sprint-Premiere ins B-Finale gefahren. Sie verpasste im Semifinale den Einzug in den Endlauf der besten Acht. Die 26-Jährige Karlsruherin hat morgen im B-Finale noch die Chance unter die besten Zehn der Welt zu fahren. Die Sprintfinals werden ab 10:30 Uhr auf dem Dorney Lake ausgetragen. Das Rennen von Silke Hörmann wird um 11:13 Uhr gestartet.
 

 
 


Ausblick auf 14. Wettkampftag

09. August 2012:  Tag der Sprinterinnen
 
Am Freitag beginnen nun auch für die Karlsruher Kanutin Silke Hörmann die olympischen Spiele. Der 200m Sprint feiert bei Olympia Premiere. Zum ersten Mal werden Olympiasiegerinnen im Damen- und Herren-Einerkajak sowie im Canadiereiner und Herren-Kajakzweier über 200m ermittelt. Für Silke Hörmann zählt auf dieser Strecke jedoch der olympische Gedanke. Das internationale Starterfeld ist im Sprintbereich in der Leistungsdichte sehr eng zusammen. Eine Finalteilnahme wäre aus diesem Grund für die 26-jährige Sportsoldatin schon ein riesen Erfolg.
Die Vorläufe finden ab 11:19 Uhr auf dem Dorney Lake nahe Eton statt. Silke wird im dritten Vorlauf an den Start gehen.  Die Semifinale werden ab 12:51 ausgetragen.
Eurosport überträgt die Wettkämpfe live. Bei der ARD kann man über den Livestream im Internet die Sprintrennen mitverfolgen.

Bei den Leichtathletik-Wettbewerben werden die Athletinnen des Team London der Metropolregion Anne Cibis und Verena Sailer zusammen mit Leena Günther & Tatjana Pinto um 21:40 Uhr mit dem Staffelstab ins Oval gehen.
 


 
 


Matthias Witthaus spielt um Gold

09. August 2012: Leichtathletinnen stehen im Finale
 
Die deutschen Hockeyherren schmeißen den amtierenden Weltmeister Australien aus dem olympischen Wettbewerb. Mit einem 4:2 Sieg machte das Team von Bundestrainer Markus Weise den Finaleinzug perfekt.
Im 360. Länderspiel erzielte Matthias Witthaus in der zweiten Hälfte den wichtigen 2:2 Ausgleichstreffer. Danach platze der Knoten im deutschen Spiel, denn die Australier mussten offensiver agieren und so erzwang die Mannschaft zwei schnelle Tore. Fünf Minuten vor Schluss fiel der vierte Treffer der Deutschen, danach konnten sie die Zeit locker runterspielen.
Damit hat die deutsche Auswahl die Chance Geschichte zu schreiben. Noch nie konnte ein deutsches Hockeyteam den Olympiasieg verteidigen. Ob ihnen dieses Kunststück gelingt können wir am Samstag ab 21.00 Uhr live im ZDF beobachten.
 
Cibis & Sailer mit der Staffel im Finale
Die deutsche 4x100m Damenstaffel hat die Qualifikation ins Finale geschafft. Anne Cibis und Verena Sailer vom Team London der Metropolregion Rhein-Neckar zusammen mit Leena Günther & Tatjana Pinto schafften den Finaleinzug mit einer Zeit von 42,69 Sekunden. "Ich habe rausgenommen, weil es unsicher wurde. Alles in allem war es ein solider Vorlauf!", kommentierte Verena Sailer den etwas holprigen letzten Wechsel.
 
 


Ausblick auf 13. Wettkampftag

08. August 2012:  Matthias Witthaus, Anne Cibis und Verena Sailer treten am Donnerstag an
Man merkt, dass sich die Olympischen Spiele dem Ende zu neigen. Die meisten unserer Metropolregion Athleten hatten bereits ihre Wettkämpfe. Für Donnerstag stehen lediglich zwei Sportarten mit Athleten aus dem Team London der MRN auf dem Plan.

Bei den Hockeyherren geht es um den Einzug ins Finale. Matthias Witthaus trifft mit seinem Team im Halbfinale auf Weltmeister Australien. Das Spiel wird um 16:30 Uhr im Hockey Center angepfiffen. Im ARD-Livestream wird das ganze Spiel gezeigt.

Am späten Abend richten wir dann unsere Blick auf das Oval im Olympiastadion. Die 4x 100m Staffel mit den Mannheimerinnen Anne Cibis und Verena Sailer startet um 21:20 Uhr.
Nach ihrem Europameistertitel in diesem Jahr, wollen die Deutschen auf jeden Fall ins Finale (Freitag 21:40 Uhr). Caren Sonn-Welz unsere Olympiaexpertin und selbst ´92 Olympionikin als Hürdenläuferin, ist sich sicher "die Mädels holen in London eine Medaille!" Als Favoritinnen sieht sie die US-Staffel, doch "oft bringen die Favoriten den Staffelstab nicht ins Ziel!"
Wir dürfen gespannt sein!
 

 
 


Carolin Leonhardt gewinnt olympische Silbermedaille

08. August 2012: Hockeyspielerinnen sichern sich 7. Platz
Auf dem Dorney Lake bei Eton fanden heute die ersten Finalläufe der Kanurennsportler statt. Der Viererkajak der Damen ging als favorisiertes Boot in die Medaillenentscheidung.
Doch die Goldhoffnungen zerplatzen schon gleich nach dem Start. Das ungarische Boot kam am besten aus dem Startschuh und setzte sich von Beginn an die Spitze. Lange Zeit lag das Quartett um Schlagfrau Carolin Leonhardt, Franziska Weber, Katrin Wagner-Augustin und Tina Dietze auf dem Bronzerang hinter den Ungarinnen und dem weißrussischen Boot.
Im Schlussspurt konnte das deutsche Damen-Flaggschiff dann aber Boden gut machen und fuhr sogar noch an Ungarn ran. Aber die Magyaren retteten den Olympiasieg ins Ziel.
Im ARD-Interview konnte man die Enttäuschung von Carolin heraushören: "Es ist halt nicht Gold."  Die Mannheimerin wußte aber auch: "In einer Stunde freuen wir uns über Silber!"

 
Hockeydamen gewinnen gegen Südkorea
Die deutschen Hockeydamen mit Mandy Haase und Fanny Rinne haben sich im Spiel um den 7. Platz diesen gegen Südkorea gesichert.
Mit einem deutlichen 4:1 Sieg liesen die "Danas" nochmals ihr Können aufblitzen.
Am Ende ist die Platzierung nicht das was man sich vorher vorgestellt hat. Bleibt nur die Hoffnung das die Zukunft ähnlich gut weitergeht wie nach den Olympischen Spielen in Sydney 2000. Damals errang das Damenteam ebenfalls "nur" den 7. Platz, vier Jahre später wurde man dann Olympiasieger!
 
Alexandra Engelhardt scheitert früh
Ringen kann so grausam sein! Alexandra Engelhardt hatte sich viel für die Olympischen Spiele vorgenommen und dann war alles schon nach einem Wettkampf vorbei.
Im Achtelfinale schied sie gegen die Venezuelanerin Mayelis Castillo mit 3:1 Punkten aus. Da Castillo nicht bis ins Finale vordringen konnte, blieb für Alex auch keine Hoffnungsrunde.
 

 
 
 


Ausblick auf 12. Wettkampftag

07. August 2012: Morgen liegt auf dem Dorney Lake Gold für die Metropolregion in der Luft

Carolin Leonhardt aus Mannheim wird als Schlagfrau den Deutschlandvierer über 500 Meter steuern. Nach dem Europameistertitel im Juni ist das deutsche Quartett Favorit auf Gold. Wobei ihre Hauptkonkurrenten die Boote aus Ungarn und Weißrussland den DKV-Mädels die Medaille nicht einfach kampflos überlassen werden.
Um 11:44 Uhr fällt der Startschuss über 500 Meter auf dem Dorney Lake. Die ARD überträgt live.

Für eine weitere Athletin des Team London der Metropolregion Rhein-Neckar kann es am Mittwoch ebenfalls um eine Medaille gehen. Die Ringerin Alexandra Engelhardt tritt ab 14:00 Uhr in der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm in der ExCel Arena an. Der Kampf um Bronze findet um 18:45 Uhr, der um Gold um 19:15 Uhr. Ab 18:45 Uhr geht die ARD live in den Kampf um die Medaillen.
Von 14:00 - 16:50 Uhr gibt es den ARD-Livestream. Ab 18:45 - 21:16 Uhr werden auch die Medaillenentscheidungen im Livestream gezeigt.

Außer den Medaillenentscheidungen im Kanu und Ringen, geht es am Mittwoch für die Hockeyspielerinnen Mandy Haase und Fanny Rinne um das Erreichen des 7. Platzes. Ab 12:20 Uhr zeigt der ARD-Livestream das Spiel Deutschland gegen Korea.
 

 
 


Licht und Schatten für Metropolregion-Athleten

07. August 2012: Es war heute ein Wettkampftag mit Licht und Schatten
Alle fieberten dem Wettstreit der Superschweren im Gewichtheben entgegen. Allen war klar, dass es für Matthias Steiner nach seiner schweren Verletzung schwierig werden würde, doch die Hoffnung auf eine Medaille war vorhanden.
Seinen ersten Versuch im Reißen mit 192 Kilogramm stand er souverän. Almir Velagic legte nach 188 Kilo-Anfangsgewicht ebenfalls die 192 auf und bewältigte diese mit anschließendem Küsschen für die Hantel, denn damit stellte er eine neue persönliche Bestleistung im Reißen auf.
Beim Versuch 196 Kilogramm zu reißen kam es dann bei Matthias Steiner zu einem Zwischenfall. Die Hantel rutschte ihm ab und begrub ihn unter sich. Den Zuschauern stockte der Atem. Nach kurzer Zeit stand Steiner zwar wieder auf, konnte den Wettkampf allerdings nicht mehr fortsetzen.
Almir Velagic konnte sich nach dem Zwischenfall zum Glück weiter gut auf seinen eigenen Wettkampf konzentrieren. Mit 234 Kilogramm im Stoßen blieb er nur ein Kilo unter seiner Bestleistung. In der Addition schaffte der 29-Jährige eine neue persönliche Bestleistung mit 426 Kilogramm im Zweikampf. Seine Bestleistung brachte ihm den 8. Platz ein.

Von ihrer Bestleistung war Carolin Nytra im 100m Hürdensprint leider ein Stück entfernt. Durch ihre Verletzung im Vorfeld war es klar, dass ein Finaleinzug sehr schwer werden würde. Doch das Semi-Finale lief trotzdem nicht nach ihren Vorstellungen. "Der Start war katastrophal. Da brauchen wir nicht drüber reden. Mit einem normalen Start wäre eine Zeit unter 13 Sekunden drin gewesen!", bilanzierte die Wahl-Mannheimerin das Rennen.

Die deutschen Hockeyherren mit Matthias Witthaus waren schon vor ihrem letzten Vorrundenspiel gegen Neuseeland (Endstand 5:5) für das Halbfinale qualifiziert. Durch die Niederlage von Korea gegen die Niederlande war das deutsche Team nicht mehr vom zweiten Platz zu verdrängen.
Dies freut natürlich auch Bundestrainer Markus Weise: „Wir sind überglücklich, die Runde der letzten Vier erreicht zu haben. Ob das jetzt mit oder ohne Schützenhilfe geklappt hat, das ist letztlich egal. Wir werden unser Spiel 'reparieren' und neu angreifen. Jetzt gehen wir mit Volldampf das Halbfinalspiel an – ganz egal gegen wen. Wir sind genau da, wo wir sein wollen. Und unsere Reise ist noch nicht zu Ende!“ (Quelle: DHB)
 


 
 


Ausblick auf 11. Wettkampftag

06.08.2012: Es wird spannend beim Gewichtheben, der Leichtathletik und im Hockey

Gewichtheben
"Matthias mach´s noch einmal", möchte man nach London rufen. Am Dienstag steht der Wettkampf der ganz schweren Jungs bei den Gewichthebern an.
Matthias Steiner und Almir Velagic versuchen ihr Bestmöglichstes im Superschwergewicht. Doch klar ist, dass Matthias nach seiner schweren Verletzung in London nicht zu den Favoriten zählt. Bekannt ist aber auch, dass er ein großer Kämpfer ist - ein Wettkämpfer! Tom Schwarzbach, selbst Gewichtheber und unser Olympiaexperte in Sachen Gewichtheben traut ihm sogar eine Medaille zu: "Er kann sich innerhalb eines Wettkampfes enorm motivieren und in Situationen wo es drauf ankommt das Unmögliche aus sich rausholen."
 Bei Almir ist sich Schwarzbach sicher, ist der Abstand zur Weltspitze zu groß. Wünscht ihm aber "einen soliden Wettkampf" und glaubt an eine Platzierungen zwischen dem 6. und 10. Rang. Der Wettkampf wird am Dienstag ab 20.00 Uhr live im ZDF gezeigt.

100m Hürden der Frauen
Genauso wie die 100m Hürdenentscheidung mit Carolin Nytra. Ab 20:15 Uhr finden die Semifinale über 100m Hürden der Frauen statt. Das ZDF wird zwischen den beiden Wettkämpfen hin und her schalten. Es wird aber auch wieder zahlreiche Livstreams zu den Entscheidungen geben.
Durch das große Verletzungspech von Caro Nytra weiß niemand so richtig wo die Deutsche Hürdenmeisterin momentan in der Weltspitze steht. Den Vorlauf hat sie als Dritte beendet und freute sich danach riesig: "Ich bin überglücklich, dass ich ins Ziel gekommen bin und freue mich, dass ich morgen nochmals in dieser geilen Atmosphäre laufen darf.
Einen zarten Blick werfen wir dennoch auf das Finale. Dieses findet ebenfalls am Dienstag um 22:00 Uhr statt. Das ZDF ist live dabei. Unser Hürdenexpertin, Kristen Bolm (Olympiateilnehmerin 2004), meinte im Hinblick auf die schwierige Vorbereitung von Carolin Nytra: "Eine Medaille wird sehr schwierig. Trotzdem kann Caro, wie ich sie kenne, eine super Leistung auch aus dem Stand raushauen.

Hockey
Zum Abschluss des Tages findet das letzte Vorrundenspiel im Herrenhockey statt.
Unser Athlet in der deutschen Nationalmannschaft heißt Matthias Witthaus. Gegen Neuseeland reicht den Deutschen ein Unentschieden um sicher ins Halbfinale einzuziehen.
Ab 22:15 Uhr kann man das Spiel im ARD-Livestream verfolgen.


Medienhinweis im Überblick

ZDF Live:
20:00 Uhr Gewichtheben
20:15 Uhr Semifinale 100m Hürden der Frauen
22:00 Uhr Finale 100m Hürden der Frauen

Livestream:
20:00 Uhr Gewichtheben ZDF Livestream
22:15 Uhr Herren-Hockey Deutschland : Neuseeland ZDF Livestream

 
 


6. Platz für Elisabeth Seitz & Lisa Ryzih

06. August 2012:
In der ausverkauften Greenwich Arena mit 15.000 Zuschauern erreichte Elisabeth Seitz einen hervorragenden 6. Platz im Stufenbarrenfinale.
Die 18-Jährige konnte sich gegenüber der Qualifikation abermals steigern. Mit 15,266 Punkten toppte die Vize-Europameisterin von 2011 nochmals ihre schon sehr guten 15,166 Punkte aus der Qualifikation. Überglücklich stellte sie nach dem Wettkampf fest: "Besser konnte es nicht laufen. Mehr war in diesem hochkarätigen Feld einfach nicht drin!"
 
Stabhochsprung der Frauen
Lisa Ryzih holte bei schlechten Bedingungen im Olympiastadion alles aus sich heraus. Bei Regen und viel Wind war es für das gesamte Teilnehmerfeld ein schwieriger Wettkampf. Nach zwei Fehlversuchen über 4,45 Meter schaffte die 23-Jährige im 3. Versuch die Höhe. Doch die äußeren Bedingungen wurden nicht besser und so folgten leider drei Fehlversuche bei 4,55 Meter. Am Ende leuchtete der 6. Platz zusammen mit der Britin Holly Bleasdale und der Tschechin Jirina Ptacnikova im Londoner Olympiastadion auf.

Gewichtheben
Ebenfalls eine beachtliche Leistung zeigte Gewichtheber Jürgen Spieß. Er sicherte sich in der Gewichtsklasse bis 105 Kilogramm einen guten 9. Platz. Mit 374 Kilogramm  blieb er zwar deutlich unter seiner eigenen Bestmarke (391kg), dies war allerdings nach seinem Verletzungspech im Vorfeld auch zu erwarten. Seit über einem Jahr laborierte der Leimener immer wieder an der Hüfte, dazu kam kurz vor den Olympischen Spielen noch Oberschenkelprobleme.
 
Glückwunsch an alle drei Athleten!


Carolin Nytra & Carolin Leonhardt weiter

06. August 2012: Caro Nytra genießt die Atmosphäre im Olympiastadion
Hürdensprinterin Carolin Nytra hat den Einzug ins Semifinale über 100 Meter geschafft. "Mit dem Verletzungsproblem und der besch... Vorbereitung bin ich nun überglücklich, dass ich ins Ziel gekommen bin. Für mich ist es eine Zugabe in dieser geilen Atmosphäre nochmals laufen zu können.", freute sich Nytra direkt nach dem Lauf über das Erreichen des Semifinals, welches morgen um 20:15 Uhr ausgetragen wird.
Der Startschuss im Hürdenfinale fällt ebenfalls morgen um 22:00 Uhr. Wir drücken die Daumen, dass Caro dabei ist.
 
Kanutinnen auf Goldkurs
Carolin Leonhardt trat heute zum ersten Mal auf dem etwas entfernteren Dorney Lake an. Im Viererkajak-Vorlauf über 500 Meter sicherte sich das deutsche Boot mit Carolin als Schlagfrau, Franziska Weber, Katrin Wagner-Augustin und Tina Dietze einen klaren Vorlaufsieg. Dadurch war das deutsche Quartett bereits nach 1:31,633 Minuten für das Finale qualifiziert und musste nicht noch über das Semifinale. Der größte Konkurrent um Gold, das ungarische Boot, gewann den zweiten Vorlauf ebenfalls souverän. Das Finale findet am Mittwoch um 11:44 Uhr statt.
Projektmanager Christoph Steinbach wird dann live vor Ort sein, um mit Vertretern der Metropolregion Rhein-Neckar der Mannheimerin die Daumen zu drücken und olympische Luft zu schnuppern.
 
Traum von olympischer Medaille geplatzt
Sie wollten nach einer Medaille greifen, nun bleibt den Hockeydamen nur der Kampf um Platz sieben.
Das hatten sich Mandy Haase und Fanny Rinne aus dem Team London der Metropolregion Rhein-Neckar anders vorgestellt. Das Minimalziel war das Halbfinale, doch gegen die Neuseeländerinnen fehlte dem deutschen Team heute die Mittel. Ein 0:0 war am Ende zu wenig für das Weiterkommen. Es hätte ein Sieg mit mindestens drei Toren sein müssen. Zuletzt war es bei den Olympischen Spielen in Sydney, dass die Hockeydamen nicht ins Halbfinale einzogen.
 

 
 
 
 


Ausblick auf 10. Wettkampftag

06. August 2012: Carolin Nytra & Carolin Leonhardt beginnen heute ihre Wettkämpfe
Die letzte Olympiawoche beginnt dann am Montag mit dem letzten Vorrundenspiel der Hockeydamen gegen Neuseeland. Mandy Haase und Fanny Rinne müssen um 9:30 Uhr an die Schläger. Mitfiebern kann man unter dem ARD Livestream.

Für Carolin Nytra beginnt der Hürdenwettkampf (11:05 Uhr Vorlauf) und auch Carolin Leonhardt wird am Montag (11:39 Uhr) zum ersten Mal mit dem Viererkajak der Damen über 500 Meter an den Start gehen.
Beide Entscheidungen kann man im ARD Livestream anschauen.  Außerdem überträgt die ARD den Hürdensprint live im Fernsehen.

Gleich für drei Athleten des Team London der Metropolregion Rhein-Neckar stehen Finale an
Den Auftakt macht Turnerin Elisabeth Seitz ab 15:50 Uhr am Stufenbarren.  Die ARD überträgt live in ihrem Programm.
Um 16:30 Uhr zeigt Jürgen Spieß in der Gewichtsklasse bis 105 Kilogramm sein ganzes Können bei den Gewichthebern. Zu sehen dies allerdings nur im ARD Livestream. Am Abend (ab 20:00 Uhr) wird Lisa Ryzih im Stabhochsprung-Finale in die Lüfte gehen. Hier wird die ARD wieder live drauf sein.
 

 


Ausblick auf 8. Wettkampftag

03. August 2012:  Hockeydamen unter Druck - Bayer muss sich steigern
Die Hockeydamen haben am Samstag eine schwierige Aufgabe zu bewältigen. Um 22:15 Uhr stehen Mandy Haase und Fanny Rinne zusammen mit ihrem Team gegen Tabellenführer Argentinien auf dem Platz. Insgesamt haben in der Gruppe B - vier Nationen (Argentinien, Neuseeland, Australien und Deutschland) sechs Punkte auf dem Konto. Somit muss dem deutschen Team ein Sieg gegen Argentinien gelingen um die Chancen auf den Halbfinaleinzug hoch zu halten.
 
Am Samstag könnte aber auch die Medaillenbilanz des Team London der Metropolregion weiter aufgebessert werden. Bei der Leichtathletik steht das Finale im Weitsprung an. Sebastian Bayer wird alles daran setzen morgen um 20:55 an seine persönliche Bestweite von 8,71 zu springen. Gelingt ihm dies wäre ihm eine Medaille so gut wie sicher.
Lisa Ryzih geht am Morgen 11:20 Uhr bereits in die Qualifikation im Stabhochsprung der Frauen.
Für Verena Sailer wird es ein spannender Tag, sowohl das Halbfinale 20:35 als auch das Finale, hoffentlich mit der Mannheimerin, findet um 22:55 Uhr statt.
 
Mehr Infos zu den einzelnen Athleten finden Sie unter: www.team-london-mrn.de
 

 
 


Ausblick auf 7. Wettkampftag

02. August 2012: Morgen beginnen die Leichtathletikwettbewerbe in London

Am Freitag geht es nun auch für unsere Leichtathleten los. Zumindest für ein Teil. Verena Sailer bestreitet über 100 m ihren Vorlauf (20:05 Uhr). Die Deutsche Meisterin möchte ins Finale über 100 Meter einziehen. Bei der Europameisterschaft vom 27.06. - 01.07.2012 in Helsinki erlebte die 26-jährige Mannheimerin noch Licht und Schatten. Nachdem es im Einzelfinale nicht ganz so gut lief, gewann sie mit der Staffel den Titel.
 Caren Sonn-Welz, Olympionikin 1992 und OSP-Leichtathletikexpertin, glaubt fest daran, dass das EM Rennen Verena nicht mehr belastet: "Sie ist eine sehr konzentrierte und professionelle Athletin. Sie hat den Einzelstart bei der EM schon abgehakt und dort mit der Staffel bewiesen, dass sie nur nach vorne guckt."
Die ARD zeigt den Vorlauf in ihrem Livestream.

Außerdem bestreiten unsere beiden Weitspringer Sebastian Bayer und Christian Reif ihre Qualifikation. Sebastian hat in diesem Jahr mit dem Europameistertitel schon seine internationalen Ambitionen unter Beweis gestellt.
Christian Reif musste in diesem Jahr bisher verletzungsbedingt auf die internationale Bühne verzichten. Ist aber pünktlich vor Olympia wieder fit geworden.
Wir haben Hans Baumgartner, Olympiamedaillengewinner von 1972 im Weitsprung, gefragt wie er unsere beiden Athleten beurteilt: "Das Potential beider Springer ist sehr hoch." Beide Springer sind für ihn Medaillenkandidaten. Auf Veränderungen von seiner Zeit als Aktiver zu der heutigen Weitsprunggeneration meinte Baumgartner: "Die Leistungsdichte hat zugenommen und die Dichte in der Spitze. Der Grund sind die neuen Erkenntnisse der Ernährungs- und Trainingslehre und auch die psychologische Unterstützung, die es vor 40 Jahren noch nicht gab. Wir haben uns selbst "hungrig" gemacht."

Wie hungrig unsere Jungs in London sind, können wir am Freitag ab 20:50 Uhr in der Qualifikation beurteilen. Auch diesen Wettkampf kann man live und in kompletter Länge über den ARD Livestream anschauen.

Bevor es jedoch für die Leichtathleten ernst wird, steht unser Hockeyspieler Matthias Witthaus wieder auf dem Feld. Um 14:45 Uhr wird er zusammen mit dem deutschen Hockeyteam das 3. Vorrundenspiel gegen Indien bestreiten. Mit einem erneuten Sieg würde das Team von Bundestrainer Markus Weise eine großen Schritt in Richtung Halbfinalteilnahme machen.
Mit dem ARD Livestream sind wir auch hier bestens informiert.
 

 


Elisabeth Seitz schafft den Sprung in die Topten

02. August 2012: Erstes Finale von "Eli" sehr gut gemeistert
 
Elisabeth Seitz gefällt die Atmosphäre im olympischen Dorf dies hat die 18-jährige Mannheimerin schon in vielen Interviews betont.
Das olympische Turnier wird Elisabeth Seitz jedoch auch nicht so schnell vergessen. In der ausverkauften North Greenwich Arena war auch heute wieder eine ausgelassene Stimmung. 16.500 Zuschauer verfolgten das Finale im Mehrkampf der Frauen, beim dem "Eli" einen sehr guten 10. Rang erturnte.
An ihrem Lieblingsgerät dem Stufenbarren waren gerade mal drei Turnerinnen besser als die Deutsche Meisterin. Diese Tatsache wird ihr Mut machen und die Freude auf das Stufenbarrenfinale am Dienstag den 07. August nochmals erhöhen.
 
Bild:©A.Grüber
Wir gratulieren Elisabeth Seitz zu ihrem Erfolg und drücken weiter die Daumen!
 

 
 
 


Hockeyherren siegen erneut

01. August 2012: Erik Pfeifer scheidet aus!
 
Das deutsche Herrenhockeyteam konnte auch das zweite Gruppenspiel für sich entscheiden. Mit einem knappen 1:0 Sieg gegen Korea steht die Mannschaft von Bundestrainer  Markus Weise in der Tabelle der Gruppe B auf dem zweiten Platz. Tabellenführer ist derzeit die Niederlande. Am Freitag den 03.08. ab 14:45 Uhr muss das deutsche Team gegen Indien antreten.
 
Für Erik Pfeifer war das Olympische Boxturnier leider viel zu schnell vorbei. Der Kasache Ivan Dychko lies dem Deutschen keine Chance. Alle drei Runden gingen klar an Dychko. Am Ende standen für Erik kurz vor Mitternacht lediglich 4 Punkte zu Buche. 14 Punkte bekam der Kasache zugesprochen.
Einziger Trost für den Heidelberger Boxer ist, dass Ivan Dychko mit zu den Favoriten im Turnier zählt.
 

 
 


Ausblick auf 6. Wettkampftag

02. August 2012: Elisabeth Seitz im Finale! Hockeydamen bestreiten drittes Vorrundenspiel
 
Am Donnerstag, dem 6. Wettkampftag der 30. Olympischen Spiele, sind die Leistungen von drei Athleten des Team London der Metropolregion gefragt.

Elisabeth Seitz wird im Mehrkampffinale ihre Chance suchen möglichst weit nach vorne zu Turnen. Das eigentliche Ziel hat die 18-Jährige Turnerin bereits geschafft. Vor den Olympischen Spielen formulierte ihre Trainerin Claudia Rödinger-Schunk das Ziel wie folgt: "Alleine ein Finale zu erreichen, wäre ein großer Erfolg!" Die beiden Finalteilnahmen im Mehrkampf und am Stufenbarren toppen also schon bei weitem was sich das Duo vor den Spielen ausgerechnet hat.
Der Erfolg von Seitz kommt nicht von ungefähr. Rödinger-Schunk schätzt an ihrer Athletin  vor allem ihre "Willensstärke, Wettkampfstärke und die gute Koordination!" Morgen dürfen ab 17:30 Uhr gespannt sein, wie weit Eli ihre Stärken einsetzen kann.

Bereits um 17:00 Uhr deutscher Zeit wird das Damenteam mit Mandy Haase und Fanny Rinne ihr drittes Vorrundenspiel gegen Südafrika bestreiten. Nach der Niederlage am Dienstag gegen Australien, soll ein Erfolg gegen Südafrika das Team wieder in die Erfolgsspur zurück führen.
 
Die ARD überträgt sowohl das Turnen in Ausschnitten als auch das Hockeyspiel. Unter dem ARD Livestream kann man beide Ereignisse live verfolgen.
 
 
Bild: ©A. Grüber

 
 


Filip Adamski gewinnt Olympiagold

01. August 2012: Filip Adamski sicher dem OSP Rhein-Neckar das erste Olympiagold von London
 
Der Deutschlandachter hat es geschafft. Vor Canada und Großbritannien machten sie den Olympiasieg mit einer halben Bootslänge Vosprung perfekt.
Nach drei Weltmeistertitel in Folge und als ungeschlagenes Boot seit drei Jahren, hat der Deutschlandachter nun den Thron des Sportolymps erreicht!

Kristof Wilke, Florian Mennigen, Lukas Müller, Richard Schmidt, Maximilian Reinelt, Eric Johannesen, Andreas Kuffner, unser Athlet Filip Adamski und Steuermann Martin Sauer gewinnen Olympiagold.
Für Filip Adamski der größte Erfolg seiner Karriere. Erst in diesem Jahr ist der Mannheimer wieder in den Achter gerutscht. Nun sicherte er dem OSP Rhein-Neckar die erste Goldmedaillen von London.
 
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH unserem GOLDJUNGEN Filip Adamski!!!
 

 
 


Ausblick auf 5. Wettkampftag

01.08.2012: Goldhoffnung Adamski! Vier weitere OSP Athleten greifen an
 
Heute um 13:30 Uhr wird der Startschuss für den Deutschlandachter auf dem Dorney Lake fallen.
Als amtierende Weltmeister und seit drei Jahren ungeschlagenes Boot, geht das deutsche Flaggschiff natürlich mit Goldambitionen auf den Regattakurs.
Im Vorlauf zeigte die Mannschaft eine souveräne Vorstellung und lies die Konkurrenz drei Sekunden hinter sich.
Mehr zu Filip Adamski.

Im Schwimmen wird Philip Heintz über die 200m Lagen (12:14 Uhr) und Silke Lippok mit der 4x 200m Freistilstaffel (12:26 Uhr) an den Start gehen. Für Lippok ist es bereits der dritte Einsatz. Nach dem überraschenden Scheitern mit der 4x 100m Freistilstaffel im Vorlauf, musste sie gestern über 200m Freistil im Semifinale als 13. die Segel streichen. Wir hoffen, dass Silke und die Staffel allen bisherigen Frust in Energie verwandelt und mit der 4x 200m Staffel der Einzug ins Finale (22:04 Uhr) gelingt.
Mehr zu Silke Lippok und Philipp Heintz.

Für Matthias Witthaus und die deutschen Hockeyherren steht am Mittwoch das Vorrundenspiel gegen Korea an. Wieder zu später Uhrzeit 22:15 Uhr werden die Olympiasieger von Peking alles daran setzten auch das zweite Vorrundenspiel für sich zu entscheiden.
Mehr zu Matthias Witthaus

Auch für Boxer Erik Pfeifer wird es zum ersten Mal bei Olympia ernst! Er steigt um 23:30 Uhr in den Ring. Gegen Ivan Dychko aus Kasachstan versucht er sich durchzusetzen. Denis Makarov, Europameister 2010 und Trainingskollege von Erik, rechnet dem Heidelberger Boxhüne gute Chancen für den Olympischen Kampf aus: "Erik hat eine echte Chance auf eine Medaille in London. Er ist schnell, beweglich und kann auch hart schlagen. Das sind sehr gute Voraussetzungen für ein Superschwergewichtler."
Gelingen dem 25-Jährigen mehr Treffer als dem Kasachen würde dies der Einzug ins ¼-Finale bedeuten. Dies wird am 06. August ausgetragen.
Mehr zu Erik Pfeifer
 

 
 


Ausblick auf 4. Wettkampftag

30. Juli 2012

Morgen schwimmt Clemens Rapp (Bild:©A.Grüber) in der 4x 200m Freistilstaffel. Am Abend bestreiten die Hockeydamen ihr zweites Vorrundenspiel gegen Australien. Die ARD überträgt das Schwimmen live. Hockey können Sie im ARD-Livestream sehen.

 


Eli darf noch zweimal ran!

30. Juli 2012: Stufenbarren und Mehrkampffinale für die Mannheimerin
Quelle: Deutscher Turnerbund
Es war ein spannender und langer Wettkampftag für die deutschen Turnerinnen. Sie haben ihre Sache bei den Qualifikationswettkämpfen der Olympischen Spiele gut gemacht und mit 167,331 Punkten einen ordentlichen Wert erturnt. Für das Finale der besten acht Teams fehlten jedoch 0,3 Punkte.
Und so jubelten am Ende die Kanadierinnen, die die DTB-Riege auf den undankbaren neunten Platz verweisen konnten. „Wir haben eine tolle Mannschaft, aber wir haben unnötige Fehler gemacht und das ärgert mich“, erklärte Cheftrainerin Ulla Koch enttäuscht.
 
© Alex Grüber
Dabei hatte das Team einen Auftakt nach Maß am Stufenbarren hingelegt. Vor allem „Eli“ Seitz sorgte mit ihrem spektakulären Def-Flugteil für großes Aufsehen bei den 20.000 Zuschauern in der prallvollen North Greenwich Arena. Mit 15,166 Punkten bei einem Schwierigkeitswert von 6,7 bekam sie zurecht eine hohe Wertung der Kampfrichterinnen und durfte sich Hoffnungen auf Endkampf machen.
Individuelle Fehler bei allen deutschen Starterinnen an den restlichen Geräten verwerten dem Team letztendlich den Finaleinzug.
 
Für Elisabeth Seitz bedeutete der 8. Platz am Stufenbarren und der 14. Platz im Mehrkampf der Einzug in die beiden Finale.
Diese werden am 02.08. ab 17:30 Uhr Mehrkampf und am 06.08. ab 15:50 Uhr in der North Grennwich Area ausgetragen.
 
Mehr Infos zu Elisabeth Seitz finden Sie hier.
 


 
 


Am Montag Olympische Wettkämpfe für drei OSP-Athleten

29. Juli 2012: Für Ulrich der Tag auf den sie hingearbeitet hat!
Am Montag stehen drei Athleten des Team London der Metropolregion Rhein-Neckar im Blickfeld bei den Olympischen Spielen in London.
Den Auftakt macht Silke Lippok über die 200 Meter Freistil. Nachdem sie zusammen mit der 4x100m Staffel überraschend im Vorlauf scheiterte, sind wir gespannt und hoffe, dass es ihr in ihrer Lieblingsdisziplin besser ergeht. Der Vorlauf startet um 11:00 deutscher Zeit.
Die Semifinale werden ebenfalls am Montag ab 20:30 Uhr ausgetragen.

Ab 13:30 Uhr greift Christin Ulrich ins Wettkampfgeschehen im Gewichtheben ein.
Nachdem Julia Rohde heute den vierten Platz im B-Finale belegte, wird es auch für die "kleinste" Gewichtheberin ernst. Ebenfalls im B-Finale möchte auch sie an ihre Bestleistungen anknüpfen.
"Für Christin sind es die ersten Spiele und es wäre sicher ein Erfolg wenn sie die Nerven behält und einfach das abruft was in ihr steckt!" so unser Olympiaexperte Tom Schwarzbach, selbst Gewichtheber und Trainingskollege in Leimen, angesprochen auf die Chancen von Christin. Ein Platz unter den ersten Zehn wäre nach seinen Einschätzungen ein großer Erfolg.

Am späten Abend greift dann auch Matthias Witthaus zum ersten Mal in London zu seinem Hockeyschläger. Die deutschen Hockeyherren spielen ihr ersten Vorrundenspiel gegen Belgien. Im Hockey Center geht es ab 22:15 Uhr um die ersten Punkte für die amtierenden Olympiasieger aus Deutschland.
 

 


Filip Adamski souverän im Finale

28.08.2012: Die erste Hürde ist geschafft!
 
Der Deutschlandachter mit Filip Adamski qualifizierte sich heute morgen auf dem Dorney Lake bei Eton souverän für das Finale.
Vom Start weg setzte sich das 18 Meterboot mit dem Mannheimer vom Feld ab. Schon nach 1.000 Meter hatten sie gegenüber den Briten eine Bootslänge herausgefahren.
Dem starken Endspurt der Olympiagastgeber konnte der Achter mit Kristof Wilke, Florian Mennigen, Lukas Müller, Richard Schmidt, Maximilian Reinelt, Eric Johannesen, Andreas Kuffner, Filip Adamski und Steuermann Martin Sauer parieren und siegte mit knapp 2 Sekunden Vorsprung.
Damit stehen die USA und Deutschland als Vorlaufsieger bereits im Finale. Das Finale wird am 01.08.2012 um 11:30 Uhr ausgetragen.
Dann möchte das Königsboot des Deutschen Ruderverbands nach drei WM-Titel in Folge die Krönung durch Olympiagold perfekt machen.
 
©Martin Steffen
 
Mehr zu Filip Adamski bitte hier klicken!
 

 
 


2. Tag mit fünf Athleten des OSPs

26. Juli 2012: Turnen, Schwimmen, Gewichtheben und Hockey stehen am 2. Tag an
 
Den Auftakt macht Turnerin Elisabeth Seitz am Sonntag um 10:30 Uhr in der Qualifikation. Nach Verletzungssorgen im Vorfeld der Olympischen Spiele ist die 18-jährige Ausnahmeturnerin aus Mannheim rechtzeitig fit geworden. Ihr Ziel ist es ein Finale in London zu erreichen. Was die Zuschauer in London erwartet hat uns ihre Trainerin Claudia Rödinger-Schunk verraten: "Elisabeth wird das Programm turnen, welches sie auch bei der Qualifikationen geturnt hat, was dem Programm vom letzten Jahr entspricht. Das Seitz-Flugteil am Barren lassen wir weg, da es nicht so hoch eingestuft wurde wie wir erwartet haben und deshalb für wenig Schwierigkeitswert ggf. zu viele Abzüge bringen würde. Aufgrund ihrer Fußverletzung war ein Aufstocken des Programms am Sprung, Balken und Boden nicht möglich, da für alle drei Geräte der Fuß in großem Umfang benötigt wird."
 
Bei den Schwimmer wird sich Clemens Rapp zum ersten Mal in "die Fluten" des Aquatics Centres stürzen. Um 11:20 Uhr deutscher Zeit fällt der Startschuss für die Vorläufe über 200 Meter Freistil. Die Semifinals werden am Abend (ab 20:37 Uhr) ausgetragen.
 
Die Hockeyspielerinnen Mandy Haase und Fanny Rinne bestreiten um 22:15 (21:15 Ortszeit) das erste Vorrundenspiel gegen die USA. Im zwei Tagesrhythmus finden dann insgesamt fünf Vorrundenspiele statt. Die deutschen Hockeydamen peilen eine olympische Medaille an.
 
Gewichtheberin Julia Rohde kämpft in der Gewichtsklasse bis 53 Kilogramm um einen TopTen Platz (ausführlicher Bericht).