Handballer sind sensationell Europameister!

01. Februar 2016: Deutschland schreibt Handball-Geschichte und Hendrik Pekeler von den Rhein-Neckar Löwen und Team Rio MRN-Mitglied hat daran großen Anteil. 
Mit einem 24:17 (10:6)-Erfolg über Spanien hat sich die DHB-Auswahl am Sonntagabend zum zweiten Mal nach 2004 den Titel bei einer Männer-EURO gesichert. Um 19.38 Uhr erhielt Kapitän Carsten Lichtlein aus den Händen von EHF-Präsident Jean Brihault in der Tauron-Arena in Krakau die goldene EM-Trophäe.

Durch den Sieg hat sich die DHB-Auswahl neben der EM-Trophäe den großen Jackpot gesichert: Neben der bereits feststehenden Qualifikation für die WM 2017 in Frankreich, ist das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson auch direkt für die Olympischen Spiele von Rio qualifiziert.

Dass niemals in der Geschichte einer Männer-EM ein Team in der ersten Hälfte nur sechs Tore erzielte, hatte einen Grund – und der hieß Andy Wolff. Der All-Star-Team-Torwart wehrte unglaublich 54 Prozent aller Würfe in Hälfte eins ab, brachte die Spanier schier zur Verzweiflung. „Das war unglaublich, was Andy gehalten hat, aber wir müssen noch effektiver in Überzahlsituationen werden“, sagte Uwe Gensheimer in der Halbzeit. Wie die ebenfalls verletzten Christian Dissinger und Steffen Weinhold saß er in seinem Trikot auf der Tribüne. Quelle: DHB

Glückwunsch an Hendrik Pekeler und das DHB-Team!



 



Deutschland sichert sich den 7. Platz

02.02.2015: Jubel über die weiterhin bestehende Chance für Olympia 2016 in Rio

Es war ein zähes Ringen gegen Slowenien. Am Ende zeigte das deutsche Team noch einmal einen wahren Kraftakt und behielt nach schwachem Start verdient mit 30:27 (16:14) die Oberhand und tritt als WM-Siebter die Heimreise an. Dieser Sieg des Willens bedeutet die Teilnahme an einem der drei Olympia-Qualifikationsturniere. Kapitän Uwe Gensheimer ging voran und überragte mit 13 Toren. Silvio Heinevetter im Tor war ein weiterer Garant für den Sieg.

Die medizinische Abteilung des deutschen Teams hatte ganze Arbeit geleistet. Rückraumspieler Steffen Weinhold war nach seiner Oberschenkelverletzung wieder einsatzbereit. Bei der Niederlage im ersten Spiel der Platzierungsrunde gegen Kroatien musste der Linkshänder noch verletzt passen.

Die Strapazen des Turniers waren beiden Teams in der Anfangsphase deutlich anzumerken. Erschwerend kam der Druck hinzu, diese Partie unbedingt gewinnen zu müssen, um sich ohne weitere Rechenspiele ein Ticket für die Olympia-Qualifikation zu sichern.

Das deutsche Team tat sich zu Beginn in der Offensive schwer, bekam wenig Tempo in seinen Positionsangriff und scheiterte in den ersten Minuten mehrfach an Keeper Primoz Prost im slowenischen Kasten. Uwe Gensheimer vergab von der Siebenmeter-Marke, Patrick Groetzki frei von Rechtsaußen, doch eine Überzahl nutzte der Flügelspieler dann in der achten Minute zum 3:3-Ausgleich, nachdem die DHB-Auswahl bereits schnell mit 1:3 im Hintertreffen lag.

Nach einem Weinhold-Fehlpass und einem Offensivfoul von Paul Drux sah sich die deutsche Mannschaft nach zwei schnellen Treffern von Jure Natek dann schnell wieder einem 3:5-Rückstand ausgesetzt. Den Linkshänder vom SC Magdeburg bekam die deutsche Defensive in der Anfangsphase nicht in den Griff. Fünf der ersten sieben slowenischenTreffer gingen auf das Konto Nateks. Sigurdsson reagierte, wechselte den vor dem Spiel in den 16er-Kader zurückgekehrten Fabian Böhm, der sich mit seinen Treffern zum 6:7 (13. Minute) und später zur ersten deutschen Führung (10:9, 19. Minute) gut einfügte, für Paul Drux ein. Zudem rückte Torwart Silvio Heinevetter für Carsten Lichtlein zwischen die Pfosten.

Die DHB-Auswahl wirkte nach der frühen Sigurdsson-Auszeit energischer und egalisierte zum 7:7 durch den bis dahin fünften Gensheimer-Treffer. Spätestens jetzt war die Sigurdsson-Sieben im Spiel angekommen, warf durch einen energischen Zwischenspurt in Unterzahl eine 11:9-Führung heraus. Die Slowenen ließen sich jedoch nicht abschütteln, kamen ihrerseits wieder zum 12:12-Ausgleich. Deutschland ließ sich davon zunächst nicht beeindrucken und warf bis zur Pause eine knappe 16:14-Führung heraus.

Wie zu Beginn der Partie gestattete das deutsche Team auch in den ersten Minuten des zweiten Durchgangs Natek zu viel Raum, den dieser zu seinen Treffern sechs und sieben nutzte. Die restliche slowenische Angriffsreihe hatte die DHB-Sieben jedoch einigermaßen im Griff, so dass Patrick Wiencek einen Ballgewinn per Gegenstoß zur ersten Drei-Tore-Führung (19:16) verwerten konnte (35.). Nach dem 21:18 durch Stefan Kneer aus der zweiten Welle heraus, versuchten die Slowenen die deutschen Angriffe mit einer 5:1-Abwehr einzubremsen. Doch spätestens mit dem zehnten Treffer von Uwe Gensheimer zum 22:18 hatten sich die Männer in weiß und schwarz frei gespielt und sich für die verbleibenden 20 Minuten eine hervorragende Ausgangsposition heraus geworfen. Dem Tempospiel des deutschen Teams aus der ersten und zweiten Welle heraus hatten die Slowenen in dieser Phase wenig entgegen zu setzen.

Beim 20:25 (43.) versuchte Coach Boris Denic mit einer Auszeit noch einmal das Ruder herum zu reißen. Doch spätestens mit der Roten Karte für Luka Zvizej nach einem Foul an Martin Strobel und dem anschließenden 2:0-Zwischenspurt in Überzahl zum 27:21 bog Deutschland endgültig auf die Siegerstraße ein.

Auch eine Zeitstrafe gegen Strobel ließ sich die deutsche Mannschaft nicht von ihrem Weg abbringen, da der stark haltende Heinevetter erst gegen Klemen Cehte parierte und dann gegen den ebenfalls frei vor ihm auftauchenden Daniel Gajic. Der vergebene Gensheimer-Siebenmeter fiel so nicht ins Gewicht. Deutschland verteidigte souverän die Führung und konnte bereits eine Minute vor Spielende das Erreichen des siebten Platz bei dieser WM und damit verbunden, die sichere Teilnahme an einem Olympia-Qualifikationsturnier feiern. Quelle: DHB


 



Deutsche Handballer stehen bei der WM als Gruppensieger im Achtelfinale

25. Januar 2015: Deutschland spart gegen Saudi Arabien wichtige Kräfte fürs Achtelfinale

Im abschließenden Vorrundenspiel der Gruppe D kam die deutsche Nationalmannschaft zu einem ungefährdeten 36:19 (18:8)-Erfolg gegen das Gruppen-Schlusslicht Saudi Arabien und schließt die Gruppenphase mit 9:1 Punkten als ungeschlagener Tabellenführer ab. Gegner im am Montag anstehenden Achtelfinale ist nun Ägypten.

Bundestrainer Dagur Sigurdsson konnte seine im bisherigen Turnierverlauf stark beanspruchten Stammkräfte weitestgehend schonen. Lediglich Mittelmann Martin Strobel stand in der Startformation, wurde jedoch früh von Michael Kraus abgelöst, der im linken Rückraum begonnen hatte. Auf Linksaußen debütierte der vor dieser Begegnung für Fabian Böhm in den 16er-Kader gerückte Matthias Musche. Im rechten Rückraum begann Jens Schöngarth, auf der rechten Außenbahn Johanns Sellin und am Kreis Erik Schmidt. Zwischen die Pfosten rückte Slivio Heinevetter und parierte insgesamt 14 Würfe, darunter drei Siebenmeter, und kam auf eine Quote von 42 Prozent.

Das deutsche Team ging die Partie gegen den körperlich und technisch klar unterlegenen Außenseiter von Beginn an mit dem nötigen Ernst an, warf früh eine komfortable 4:1-Führung heraus, die über die Stationen 13:5 bis auf 16:5 ausgebaut wurde. In die Kabinen ging es mit einer klaren Zehn-Tore-Führung (18:8).

Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich wenig an den klaren Kräfteverhältnissen. Deutschland ließ die Zügel nach der Pause zwar ein wenig schleifen, kam aber nicht annähernd in Bedrängnis und konnte wichtige Kräfte für die K.o.-Phase sparen. Beste Torschützen auf deutscher Seite waren Musche und Sellin mit jeweils elf Treffern.

Quelle: DHB


 



Aufgebot für letzte WM-Tests gegen Tschechien

07. Januar 2015: Drei "Löwen" stehen im vorläufigen WM-Aufgebot!

Im Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die letzten beiden WM-Tests stehen nicht nur Kreisläufer Hendrik Pekeler (TBV Lemgo), sondern auch die Mittelmänner Tim Kneule und Michael Kraus (beide Frisch Auf Göppingen). Das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson trifft in Stuttgart (Freitag, 20.15 Uhr, live bei Sport1) und Mannheim (Samstag, 16.45 Uhr, live in der ARD) auf Tschechien.

Pekeler fehlte wegen Knieproblemen im Aufgebot für die Island-Spiele. Kraus und Kneule standen in Folge von Verletzungen ebenfalls noch nicht zur Verfügung. Nach der Rückkehr aus Island wird der 20-jährige Gummersbacher Simon Ernst das DHB-Team wieder verlassen. Damit kann Sigurdsson in der letzten Etappe der WM-Vorbereitung mit 19 Spielern arbeiten.

„Für die Weltmeisterschaft ist die Breite in der Mannschaft ein entscheidender Faktor. Wir haben im erweiterten Kader viele Möglichkeiten, die wir nutzen können”, sagt Sigurdsson. Aus dem Mitte Dezember gemeldeten 28er-Kader kommen lediglich Finn Lemke und Sven-Sören Christophersen nach Hand- und Fingerbuch definitiv nicht in Frage.

Das DHB-Team hat Island am frühen Dienstagmorgen verlassen, ist gegen Mittag am Flughafen Frankfurt eingetroffen. Nächstes Basislager ist Stuttgart.

Der Kader für Stuttgart und Mannheim auf einen Blick:

Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Andreas Wolff (HSG Wetzlar), Stefan Kneer (Rhein-Neckar Löwen), Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Johannes Sellin (MT Melsungen), Patrick Wiencek (THW Kiel), Hendrik Pekeler (TBV Lemgo), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Steffen Weinhold (THW Kiel), Tim Kneule (Frisch Auf Göppingen), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten), Erik Schmidt (TSG Ludwigshafen-Friesenheim), Michael Kraus (Frisch Auf Göppingen), Michael Müller (MT Melsungen), Jens Schöngarth (TuS N-Lübbecke), Matthias Musche (SC Magdeburg), Fabian Böhm (HBW Balingen-Weilstetten), Paul Drux (Füchse Berlin)

Quelle: DHB


 



Deutsche Handballer besiegen Finnland und Österreich

03. November 2014: Deutschland gewinnt Schlüsselspiel gegen Österreich mit 28:24

Heißes Spiel in der Albert-Schultz-Eishalle: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat am Sonntagabend in Wien mit 28:24 (12:11) gegen Österreich gewonnen und nach dem 30:18 am Mittwoch gegen Finnland den zweiten Erfolg in der Qualifikation für die EURO 2016 gelandet. „Das war ein guter Start für uns, der Selbstvertrauen gibt”, sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson. „Wir waren über 60 Minuten sehr stabil und haben Österreich kaum leichte Tore gegeben.”

Deutschland führt nun die Gruppe 7 gemeinsam mit Spanien an. Der Weltmeister hat ebenfalls beide Spiele (27:16 gegen Österreich und 34:27 in Finnland) gewonnen. Die Qualifikation wird im Frühjahr mit zwei Spielen gegen Spanien fortgesetzt. Die Rückspiele gegen Finnland und Österreich finden im Juni statt. Die ersten beiden Teams qualifizieren sich für die EURO 2016 in Polen.

Weitere Stimmen zum Spiel:

DHB-Präsident Bernhard Bauer: „Ich bin erleichtert. Das war ein Spiel mit Höhen und Tiefen, aber unsere Mannschaft war willens und fähig, so ein enges Spiel in einem Hexenkessel zu gewinnen. Über das gesamte Spiel hatten wir die bessere Mannschaft.”

DHB-Vizepräsident Leistungssport Bob Hanning: „Das war ein Schritt nach vorn in der Entwicklung der Mannschaft. Es hat noch nicht alles funktioniert, aber wir sind immer wieder zurück ins Spiel gekommen - das war positiv.”

Torwart Carsten Lichtlein: „Die Abwehr hat gut gestanden. Das hat mir das Leben leichter gemacht. Das war eine sehr konzentrierte Mannschaftsleistung. Wir haben gelernt und Erfahrungen gesammelt. Ich hoffe, dass das ein großer Schritt in Richtung EURO 2016 war.”

Sigurdsson ging mit Torwart Carsten Lichtlein sowie Uwe Gensheimer (LA), Paul Drux (RL), Martin Strobel (RM/Abwehr Hendrik Pekeler), Steffen Weinhold (RR), Patrick Groetzki (RA) und Patrick Wiencek (Kreis) ins Spiel.

In Unterzahl brachte Gensheimer sein Team erstmals mit 3:2 in Führung, erhöhte auf 4:2 - ließ aber zwischenzeitlich einen Siebenmeter aus.

In der abwehrbetonten Partie belohnte sich das DHB-Team mehrfach mit leichten Toren: vier Konter, dazu drei Siebenmeter. In der Summe ergab das eine zwischenzeitliche Drei-Tore-Führung (12:9/26.).

Kurz nach dem Seitenwechsel gab es anderthalb hektische Minuten, in denen Österreich zum 15:15 ausglich. Aber mit Lichtleins Paraden blieb das DHB-Team auf Kurs. Uwe Gensheimer, Paul Drux und der starke Patrick Wiencek erhöhten auf 21:17 (50.) und stellten damit die Weichen auf Erfolg.

Am Montagmorgen reist die Mannschaft wieder nach Deutschland. Nächste Aufgabe für Bundestrainer Sigurdsson und seine Männer ist dann die Weltmeisterschaft in Katar (15. Januar bis 1. Februar 2015).

Österreich - Deutschland 24:28 (11:12)

Österreich: Bauer, Marinovic; A. Hermann (1), M. Hermann (3), Ziura (3), Bozovic, Mayer (3), Posch (2), Djukic, Frimmel, Schlinger (3), Wagesreiter (1), Weber (6/1), Bilyk, Santos (2), Kirveliavicius
Deutschland: Heinevetter, Lichtlein; Gensheimer (10/6), Wiencek (7), Reichmann, Pekeler (1), Groetzki (4), Weinhold (1), Strobel (1), Fäth, M. Müller (1), Heinl, Schneider, Späth, Drux (2), Christophersen (1)
Schiedsrichter: Nikolic/Stojkovic (Serbien). - Zuschauer: 6000. - Siebenmeter: 3/1:7/6 (Weber und Santos an den Pfosten - Marinovic hält gegen Gensheimer). - Zeitstrafen: 10:6 Minuten (Wagesreiter/zwei, M. Hermann, Posch, Kirveliavicius - Gensheimer, Wiencek, M. Müller). - Spielfilm: 2:1 (4.), 2:4 (10.), 4:4 (12.), 6:8 (22.), 9:12 (27.), 11:12 (30.) - 11:14 (33.), 15:15 (37.), 15:17 (42.), 17:22 (52.), 19:22 (53.), 20:25 (56.), 24:28.

 

Ergebnis: Deutschland - Finnland 30:18 (19:8)

Deutschland: Heinevetter, Lichtlein; Allendorf (2), Christophersen (2), Drux (3), Fäth (2), Gensheimer (4), Groetzki (2), Pekeler (2), M. Müller (1), Reichmann (3), Schneider (1), Späth (1), Strobel (2), Weinhold (4), Wiede (1)
Finnland: Auer, Broman J., Bromann B., Forss, Helander (1), Kihlstedt, Koljonen (1), Mäkelä, Ojala, Rönnberg A. (6), Rönnberg N. (4),  Roslander, Sundberg (4), Tamminen (1), Valo (1), Weber
Schiedsrichter: Vesovic/Mitrovic (Montenegro). - Zuschauer: 4148 (ausverkauft). - Siebenmeter: 5/3:4/4. - Zeitstrafen: 8:4 Minuten (Drux/zwei, Späth, Pekeler - Koljonen, Weber). - Spielfilm: 2:3, 6:3, 10:5, 14:6, 17:8, 19:8 - 21:9 (38.), 21:11 (41.), 24:13, 26:15 (50.), 28:17, 30:18.

Quelle: DHB


 



Erste Euro-Qualifikationsspiele mit Gensheimer & Groetzki

21. Oktober 2014: Sigurdsson nominiert 17 Spieler für erste Doppelrunde der EURO-Qualifikation
 
Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat am Montag das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft für die erste Runde der EURO-Qualifikation nominiert. In seinem Team für die Spiele gegen Finnland (Mittwoch, 29. Oktober, 20.15 Uhr, Schwalbe-Arena in Gummersbach) und Österreich (Sonntag, 2. November, 18 Uhr, Albert-Schultz-Eishalle in Wien) stehen derzeit 17 Spieler – darunter auch der in den Tests gegen die Schweiz pausierende Gummersbacher Torwart Carsten Lichtlein sowie die verletzt fehlenden Steffen Weinhold (Kiel) und Steffen Fäth (Wetzlar). Der vorausgehende Lehrgang in Köln beginnt am Montag, 27. Oktober.

„Wir treffen zum Auftakt der EURO-Qualifikation auf zwei gute Gegner”, sagt Sigurdsson. „Finnland hat zuletzt gegen Rumänien und Litauen beachtliche Ergebnisse erzielt. Wir hoffen auf die Unterstützung des Publikums in Gummersbach, um mit einem guten Spiel zu starten. Österreich ist dann wenig später unsere zweite Aufgabe, doch darüber werden wir erst nach dem ersten Spiel sprechen. Unsere volle Konzentration gilt Finnland.”

Die Qualifikation für die EURO 2016 wird in drei Doppelrunden gespielt. Die Männer des Deutschen Handballbundes müssen sich mit Finnland, Österreich und Weltmeister Spanien (29./30. April und 2./3. Mai) auseinandersetzen. Die Rückspiele gegen Finnland und Österreich finden am 10./11. und 13./14. Juni statt. Die ersten beiden Teams jeder der sieben Vierergruppen sowie der beste Gruppendritte qualifizieren sich für die EURO 2016, die vom 17. bis zum 31. Januar 2016 in Polen ausgetragen wird.

Erstmals im Aufgebot der A-Mannschaft steht für den linken Rückraum der Lemgoer Timm Schneider, der bisher 4 B-Länderspiele bestritt. Nach längeren Abwesenheiten kehren zudem Mittelmann Martin Strobel (Balingen) und Kreisläufer Jacob Heinl (Flensburg) zurück. Tim Kneule (Göppingen/Rückraum Mitte) kämpft nach wie vor mit Schulterproblemen, Felix Danner (Melsungen/Kreis) steht dem DHB-Team aus privaten Gründen nicht zur Verfügung. Auf Rechtsaußen nimmt Tobias Reichmann (Kielce) den Platz von Johannes Sellin (Melsungen) ein.

Ebenfalls am heutigen Montag ließ Sigurdsson einen erweiterten 28er-Kader an den europäischen Verband EHF melden. Nur aus diesem Kreis kann für die erste Doppelrunde der EURO-Qualifikation nachnominiert werden.


Das Aufgebot der deutschen Handball-Nationalmannschaft:

Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin), Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach)
Linksaußen: Uwe Gensheimer (Rhein-Neckar Löwen), Michael Allendorf (MT Melsungen)
Rückraum links: Steffen Fäth (HSG Wetzlar), Timm Schneider (TBV Lemgo)
Rückraum Mitte: Paul Drux (Füchse Berlin), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten), Sven-Sören Christophersen (TSV Hannover-Burgdorf)
Rückraum rechts: Steffen Weinhold (THW Kiel), Michael Müller (MT Melsungen), Fabian Wiede (Füchse Berlin)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen), Tobias Reichmann (KS Vive Tauron Kielce/POL)
Kreis: Patrick Wiencek (THW Kiel), Hendrik Pekeler (TBV Lemgo), Jacob Heinl (SG Flensburg-Handewitt)

EURO-Qualifikation im Überblick: http://www.eurohandball.com

Quelle: DHB


 



Deutschland nimmt als Nachrücker an der WM 2015 teil

08.07.2014:Die deutsche Handball-Nationalmannschaft nimmt als Nachrücker an der Weltmeisterschaft 2015 in Katar teil. Patric Strub, Wettbewerbsdirektor des Weltverbandes IHF, übermittelte diese Nachricht am Dienstag an DHB-Präsident Bernhard Bauer.
Bauer reagierte ebenso überrascht wie erfreut auf die Kunde aus der Sitzung des IHF-Rates in Zagreb. „Es liegt jetzt an uns zu beweisen, dass wir ein würdiger Teilnehmer der WM in Katar sind”, sagte der 63-Jährige. In den Play-off-Spielen gegen Polen war die deutsche Mannschaft Anfang Juni mit 24:25 und 28:29 knapp unterlegen gewesen.

Der Rat der IHF hat die Situation des Handballs in Ozeanien diskutiert. Gegenwärtig gebe es keinen von der IHF anerkannten Kontinentalverband. Deshalb hat der Rat entschieden, den für den Kontinent reservierten Platz nach den Prinzipien einer Wildcard an einen anderen Nationalverband zu vergeben. Dieser geht an die beste, nicht qualifizierte Nation der vorangegangenen WM. Deutschland belegte bei der WM 2013 unter Bundestrainer Martin Heuberger den fünften Platz - das Team war erst im Viertelfinale vom Gastgeber und späteren Champion Spanien gestoppt worden. „Das gute Abschneiden hat sich jetzt noch einmal ausgezahlt”, sagte Bauer.

Die WM 2015 wird vom 15. Januar bis zum 1. Februar in der katarischen Hauptstadt Doha ausgetragen. Dort findet am Sonntag, 20. Juli, um 21.30 Uhr Ortszeit die Auslosung der vier Vorrundengruppen statt.


Die 24 Teilnehmer der WM 2015 auf einen Blick:

Titelverteidiger: Spanien
Gastgeber: Katar
Europa: Frankreich, Dänemark, Kroatien, Polen, Weißrussland, Österreich, Tschechien, Slowenien, Russland, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Schweden, Deutschland
Asien: Bahrain, Iran, Vereinigte Arabische Emirate
Panamerika: Argentinien, Brasilien, Chile
Afrika: Algerien, Tunesien, Ägypten

 


 



Uwe Gensheimer ist neuer DHB-Kapitän

10. Juni 2014: Ein neuer Kapitän führte die deutsche Handball-Nationalmannschaft im ersten WM-Play-off gegen Polen aufs Feld: Linksaußen Uwe Gensheimer übernimmt das Amt von Abwehrchef Oliver Roggisch. Das erste Länderspiel des 27-Jährigen in dieser Rolle fand am Samstag in der ERGO-Arena in Danzig statt. Leider ging das Spiel knapp mit 24:25 verloren. Gegen Polen geht es in zwei Vergleichen um die Teilnahme an der Weltmeisterschaft 2015 im Katar. Nun muss am Samstag um 15:15 Uhr in der Magdeburger GETEC-Arena ein Sieg her um die WM-Quali zu schaffen.

„Für mich ist es eine große Ehre, die Nationalmannschaft anzuführen”, sagt Gensheimer, der bei den Rhein-Neckar Löwen bereits das Kapitänsamt innehat. „Das ist ein Vertrauensbeweis von Martin, dass er mir das Amt übergeben hat. Aus der Mannschaft habe ich durchweg positive Reaktionen erhalten”

Der gebürtige Mannheimer war 2011, 2012 und 2013 Handballer des Jahres. Mit Bundestrainer Martin Heuberger arbeitet er fast seit einem Jahrzehnt zusammen - bereits 2006 gewannen beide die U20-Europameisterschaft.

„Uwe hat sich in den vergangenen Jahren zu einem Weltklassespieler entwickelt. Dank seiner starken Persönlichkeit und hohen Akzeptanz in der Mannschaft ist er eine wichtige Größe.  Deshalb habe ich mich für ihn entschieden”, erklärt Heuberger. „Danke an dieser Stelle auch noch einmal an Oliver Roggisch für seine großartige Arbeit und die Art, wie wir beide zusammen die Mannschaft geführt haben.”

Die Personalie Gensheimer ist auch für Oliver Roggisch ein weiterer Schritt in eine neue Rolle: Sein Abschiedsspiel hatte der 35-Jährige bereits am 25. Mai bestritten, als Rhein-Neckar Löwen und Nationalmannschaft in der Mannheimer SAP-Arena gegeneinander antraten. Als Bindeglied zwischen Team, Trainer und Öffentlichkeit wird er jedoch weiter im Umfeld der Nationalmannschaft bleiben. Roggisch: „Uwe ist ein sehr guter Kapitän. Seine Qualitäten habe ich in den vergangenen Jahren bereits bei den Rhein-Neckar Löwen kennen und schätzen gelernt. Es war mir eine große Ehre, die deutsche Nationalmannschaft über zwei Jahre als Kapitän aufs Feld zu führen, und ich wünsche Uwe bei seiner neuen Aufgabe als Kapitän alles Gute.”

Quelle: DHB


 



DHB gewinnt Vier-Länder Turnier

Beeindruckender Abschluss: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat am Sonntag in Oberhausen mit 32:24 (18:11) gegen Island gewonnen. Damit hat sich das Team von Bundestrainer Martin Heuberger trotz der ärgerlichen 28:29-Auftaktniederlage gegen Österreich noch den Gesamtsieg beim Vier-Länder-Turnier gesichert. Grundlage war neben dem starken Auftritt vor 6300 Zuschauern in der König-Pilsener-Arena auch das 35:26 gegen Russland am Vortag in Krefeld.

Im Gesamtklassement hat das Torverhältnis im direkten Vergleich der nach jeweils zwei Siegen punktgleichen deutschen, isländischen und österreichischen Mannschaft den Ausschlag gegeben.

„Ich bin eigentlich sprachlos. Vor zwei Tagen war es pfui, jetzt hui. Ich bin selbst überrascht”, sagte Heuberger und zog eine positive Bilanz des Turnier-Wochenendes. „Wir sind in der Breite gut aufgestellt und haben gute Nachwuchsspieler, die wir behutsam aufbauen müssen. Und wir können nur gut Handball spielen, wenn alle im Kopf dazu bereit sind - sonst ist auch ein schlechtes Spiel wie gegen Österreich möglich. Manchmal tut so ein Schuss vor den Bug auch ganz gut. Die beiden Spiele gegen Russland und Island haben mir viel Freude bereitet.”

Nach zwei freien Tagen bittet Heuberger bereits ab Mittwoch zum nächsten Lehrgang. Zum Programm des dann leicht veränderten Aufgebots zählen zwei Länderspiele in Tunesien (Samstag in Tunis, Sonntag in Hammamet, Anwurf jeweils um 17 Uhr).

In Heubergers Startformation standen Torwart Dario Quenstedt sowie Uwe Gensheimer (LA), Stefan Kneer (RL), Tim Kneule (RM), Holger Glandorf (RR), Johannes Sellin (LA) und Patrick Wiencek (Kreis). Kneules Abwehrpart übernahm Hendrik Pekeler. Rechtsaußen Patrick Groetzki kam wegen einer leichten Bauchmuskelzerrung nicht zum Einsatz.

Mit einem starken Quenstedt zwischen den Posten, der bestens mit dem Mittelblock Wiencek/Pekeler harmonierte, sowie viel Tempo und Dynamik zog die deutsche Mannschaft schnell davon. Nach einem winzigen 0:3-Loch zum 3:4 gab das DHB-Team mit einem 7:0-Lauf zum 10:4 (12.) die weitere Grundmelodie des Spiels vor. Fünf Minuten ohne Tor beendete der stark aufgelegte Linkshänder Kai Häfner mit seinem Treffer zum 14:9.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb die deutsche Mannschaft auf Kurs. In der 46. Minute erzielte Neuling Finn Lemke zum 26:16 sein erstes Tor für die A-Nationalmannschaft. Da zog in der Schlussphase auch noch der erst 19-jährige Linkshänder Fabian Wiede nach.

 

Das Vier-Länder-Turnier im Überblick:

Freitag, 3. Januar 2014, Westfalenhalle Dortmund:
Russland - Island 34:35 (18:19)
Deutschland - Österreich 28:29 (14:17)

Samstag, 4. Januar 2014, KönigPALAST Krefeld:
Island - Österreich 30:22 (11:11)
Deutschland - Russland 35:26 (17:10)

Sonntag, 5. Januar 2014, König-Pilsener-ARENA Oberhausen:
Österreich - Russland 31:30 (14:16)
Deutschland - Island 32:24 (18:11)

 

Tabelle:
1. Deutschland 95:79 Tore, 4:2 Punkte
2. Island 89:88, 4:2
3. Österreich 82:88, 4:2
4. Russland 90:101, 0:6

 

Quelle: DHB


 



24:28 im WM-Viertelfinale gegen Gastgeber Spanien

24. Januar 2013: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das Viertelfinale der Weltmeisterschaft 2013 verloren. In Saragossa unterlag das Team von Bundestrainer Martin Heuberger am Mittwochabend dem WM-Gastgeber Spanien trotz eines phasenweise herausragenden Spiels mit 24:28 (14:12).
 
„Wenn wir eine Chance hätten haben wollen, dann hätte alles hundertprozentig funktionieren müssen”, sagte Heuberger. „Spanien hat aufgrund der Flexibilität in der Abwehr verdient gewonnen.” Die DHB-Auswahl beendet ein großartiges Turnier auf Platz fünf und liegt damit vor Titelverteidiger und Olympiasieger Frankreich sowie Russland und Ungarn.

„Als Team sind wir sehr enttäuscht”, sagte Mittelmann Martin Strobel. „Wir hatten uns viel vorgenommen und haben das in der ersten Halbzeit auch sehr gut umgesetzt. In den entscheidenden Situationen waren wir allerdings nicht clever genug - und Spanien uns einen Schritt voraus. Wir können trotzdem auf ein sehr gutes Turnier zurückblicken.”
Quelle:DHB
 

 


28:23 gegen Mazedonien - Deutschland im WM-Viertelfinale!

20. Januar 2013: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat im Achtelfinale der Weltmeisterschaft Mazedonien mit 28:23 (13:9) geschlagen.
 
Überragend war Torwart Silvio Heinevetter, der als bester Spieler der Partie ausgezeichnet wurde. Nach dem Erfolg in Barcelona trifft das Team von Bundestrainer Martin Heuberger nun am Mittwoch im WM-Viertelfinale auf den Sieger der Partie Spanien gegen Serbien.
„Ich bin im Moment zufrieden, aber jetzt wollen wir auch das Viertelfinale gewinnen”, sagte Heuberger am Sonntagabend im Palau Sant Jordi.
 

 
 


Achtelfinaleinzug perfekt!

17. Januar 2013: Die deutschen Handballer stehen vorzeitig im Achtelfinale der Weltmeisterschaft. Am Mittwochabend schlug die Nationalmannschaft in Granollers auch Montenegro mit 29:21 (13:11) und hat mit 6:2 Punkten das erste Ziel erreicht. „Mich freut das für die Jungs. Sie haben sich das hart erarbeitet und redlich verdient”, sagte Bundestrainer Martin Heuberger. Am Freitag trifft das DHB-Team in Barcelona auf Olympiasieger und Titelverteidiger Frankreich. Das Spiel beginnt um 18.15 Uhr und wird von der ARD live übertragen. Das Achtelfinale findet am Sonntag in Barcelona oder in Saragossa statt - darüber entscheidet die Platzierung zum Abschluss der Vorrunde.

„Wir wussten, dass das ein hartes Spiel wird”, sagte Heuberger. Für Montenegro war's die letzte Chance, und Deutschland wollte sich den Druck ersparen, die letzten, fürs Weiterkommen nötigen Punkte gegen Frankreich holen zu müssen. Am 1. November hatte es in Mannheim zum Auftakt der EURO-Qualifikation noch eine 27:31-Niederlage gegeben - der Schlüssel, Montenegro diesmal klar zu knacken, war die Abwehr. „Da haben wir einen sehr guten Job gemacht”, sagte Heuberger mit Blick auf den hervorragend Mittelblock (Oliver Roggisch und Michael Haaß) sowie den starken Torwart Silvio Heinevetter. „Das war eine Betonabwehr. Zwischen den beiden Spielen gegen Montenegro liegen zwei Klassen. Man sieht, zu was die Mannschaft in der Lage ist, wenn man Zeit hat, mit ihr zu arbeiten.”
Quelle: DHB
 

 


31:27 WM-Vorrundensieg gegen Argentinien

16. Januar 2013: Eine starke erste Halbzeit, großartige Paraden von Carsten Lichtlein und starke Nerven in den letzten Minuten: Im dritten Vorrundenspiel der Weltmeisterschaft hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Dienstagabend den Panamerikameister Argentinien mit 31:27 (17:13) geschlagen. Mit 4:2 Punkten hat das Team von Bundestrainer Martin Heuberger gute Aussichten, das WM-Achtelfinale zu erreichen.
Heute trifft Kapitän Oliver Roggisch & Co. auf Montenegro. Die Partie im Palacio de los Deportes de Granollers beginnt um 18.30 Uhr und wird live im ZDF übertragen. Letzter Vorrundengegner wird am Freitag dann Titelverteidiger und Olympiasieger Frankreich sein (Anwurf um 18.15 Uhr in Barcelona, live in der ARD).
„Ich bin glücklich über den Sieg gegen Argentinien. Wir wussten, dass wir auf individuell gute Spieler treffen. Das war hart für unsere Abwehr, aber wir haben vor allem im Konter unsere Chance genutzt”, sagte Heuberger. „Ich bin stolz darauf, diese Mannschaft und diesen Sieg zu haben. Wir können uns in allen Bereichen steigern. Wenn wir unsere Leistung gegen Montenegro bestätigen, haben wir eine reelle Chance zu gewinnen. Wir wollen ins Achtelfinale - und da wären zwei weitere Punkte nicht schlecht.”
Quelle: www.dhb.de
 

 


Erst Sieg, dann Niederlage bei den ersten beiden WM-Spielen

14. Januar 2013: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das zweite Vorrundenspiel der Weltmeisterschaft verloren. In Granollers unterlag das Team von Bundestrainer Martin Heuberger am Sonntag gegen Afrikameister Tunesien mit 23:25 (13:13).

„Es ist sehr schade, dass wir uns nicht ein bisschen belohnt haben. Ein Punkt wäre verdient gewesen”, sagte Heuberger. „In der ersten Halbzeit haben wir zu viele Tore aus dem Fernwurf bekommen, weil wir nicht konsequent genug an den Gegner gegangen sind. Das haben wir nach der Pause besser gemacht, aber wir haben im Angriff zu wenig Zweikämpfe gewonnen.”
„Das Timing in Eins-gegen-Eins-Situationen hat im Angriff nicht gestimmt. Wir haben uns zu schnell festmachen lassen”, sagte Rechtsaußen Patrick Groetzki. „Zudem haben wir wieder nicht gut abgeschlossen und den tunesischen Torwart fast zum Weltmeister geworfen. Die Niederlage ist sehr schade, aber Tunesien hat verdient gewonnen.”
 
Das WM-Auftaktspiel gegen Brasilien gewann die Auswahl von Bundestrainer Martin Heuberger am Samstag zuvor souverän mit 33:23.
 
Nach einem spielfreien Tag setzt die DHB-Auswahl das WM-Turnier am Dienstag gegen Panamerikameister Argentinien fort. Die Partie beginnt um 18.15 Uhr und wird von der ARD live übertragen.
Quelle: www.dhb.de
 

 
 


35:25 Sieg gegen Rumänien stärkt Stimmung im Team

10. Januar 2013: Mit einem 35:25 (19:12) gegen Rumänien verabschiedete sich die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Mittwoch aus der Stuttgarter Porsche-Arena zur Weltmeisterschaft nach Spanien.
 
Beste Werfer des Teams von Bundestrainer Martin Heuberger waren vor 5400 Zuschauern Linkshänder Adrian Pfahl und Linksaußen Dominik Klein mit jeweils fünf Toren.

„Ich muss der Mannschaft für die Vorbereitung ein großes Kompliment aussprechen. Da ist eine Entwicklung feststellbar”, sagte Heuberger. „Man sieht aber auch, dass das schnell nach hinten losgehen kann, wenn wir nicht zu hundert Prozent konzentriert sind.”
Die deutsche Mannschaft wird am Donnerstagvormittag noch einmal in der Porsche-Arena trainieren und am späten Nachmittag von Stuttgart nach Barcelona fliegen. Die WM-Vorrunde beginnt für die DHB-Auswahl am Samstag in Granollers mit dem Spiel gegen Brasilien (16 Uhr, live in der ARD). Weitere Gegner in der ersten Turnierphase sind Tunesien, Argentinien, Montenegro und Frankreich.
Quelle: DHB
 

 


Zweiter Test gegen Schweden endet mit Remis

07. Januar 2013: 16 Sekunden vor dem Abpfiff rettete Christoph Theuerkauf der deutschen Nationalmannschaft das Unentschieden: Mit seinem dritten Tor erzielte der Kreisläufer das 28:28 (15:16) gegen Schweden. 11269 Zuschauern erlebten am Samstag in der Hamburger O2 World das zweite Testspiel auf dem Weg zur Weltmeisterschaft in Spanien (11. bis 27. Januar). Am Donnerstag hatte das Team von Bundestrainer Martin Heuberger in Växjö mit 26:20 gegen Schweden gewonnen.

Nach einem freien Sonntag trifft sich die Mannschaft am Montag in Stuttgart wieder zur dritten und letzten Etappe der WM-Vorbereitung. Dazu zählt auch die Generalprobe am Mittwoch gegen Rumänien (Porsche-Arena Stuttgart, Anwurf 20.15 Uhr, live bei Sport1). Nach einer letzten Trainingseinheit auf deutschem Boden fliegt die Mannschaft am späten Donnerstagnachmittag von Stuttgart nach Barcelona.

„Das Spiel hat von beiden Seiten sehr viel Klasse gehabt”, sagte Heuberger. „Bei uns hat heute in der Abwehr als Stabilisator Oliver Roggisch gefehlt. Da waren wir in der ersten Halbzeit nicht so präsent. Danach lief es mit einem gut haltenden Silvio Heinevetter etwas besser. Für uns ist wichtig, dass wir noch mehr Konstanz in die Leistung bekommen. Aber wir haben auch heute wieder viel gewechselt, um allen die Spielmöglichkeit zu geben. Jetzt haben wir noch ein bisschen Zeit, um uns mit der ersten Sechs besser einzustimmen.”
Quelle: DHB
 

 
 


26:20 Erfolg bei WM-Testspiel gegen Schweden

04. Januar 2013: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft hat das erste von drei Testspielen im Vorfeld der Weltmeisterschaft gewonnen. In Växjö setzte sich das Team von Bundestrainer Martin Heuberger am Donnerstagabend vor 4503 Zuschauern mit 26:20 (10:10) durch. Grundlage für den Erfolg waren die starke Abwehr und der überragende Torwart Silvio Heinevetter. Beide Mannschaften stehen sich am Samstag ab 15.45 Uhr in der Hamburger O2 World erneut gegenüber. Die Partie beginnt um 15.45 Uhr und wird vom NDR live übertragen.
„Die Grundlage für den Erfolg war die Abwehr - genau das hatten wir uns vorgenommen”, sagte Heuberger. „Dadurch haben wir Bälle über den Gegenstoß bekommen, aber da müssen wir noch effizienter werden. Wir haben jetzt ein Spiel gewonnen, aber mehr noch nicht. Für die Mannschaft war es wichtig, damit sie an sich glaubt und gut reingekommen ist in die WM-Vorbereitung."
„20 Gegentore - da bin ich als Abwehrchef sehr zufrieden”, sagte Kapitän Oliver Roggisch. „Und wie sich jeder präsentiert hat - gerade die jungen Spieler haben gestochen. Jeder hat seinen Teil beigetragen. Ich bin stolz auf die Mannschaft.”

Am Freitag wird das Team noch einmal in Växjö trainieren und dann die Reise nach Hamburg antreten. Dort trifft die Mannschaft gemeinsam mit Schweden am frühen Abend ein. Quelle: DHB
 

 
 


Der Weg zur Handball-WM 2013

02. Januar 2013: Bundestrainer Martin Heuberger reist mit seinem 16 Spieler umfassenden Kader am Mittwoch, 2. Januar via Kopenhagen zum ersten von zwei WM-Tests gegen Schweden nach Växjö (Anwurf 3. Januar, 19.15 Uhr, Vida-Arena). Das Rückspiel findet am Samstag, 5. Januar, ab 15.45 Uhr in der Hamburger O2 World statt. Schauplatz des letzten Probelaufs gegen Rumänien wird am Mittwoch, 9. Januar, ab 20.15 Uhr die Stuttgarter Porsche-Arena sein.
Die WM-Vorrunde beginnt für die deutsche Mannschaft am Samstag, 12. Januar, gegen Brasilien in Granollers (Anwurf 16 Uhr, live im Ersten). Weitere Gegner sind Tunesien, Argentinien, Montenegro und Frankreich.
 
Der deutsche WM-Kader auf einen Blick:
Tor: Silvio Heinevetter (Füchse Berlin, 81 / -), Carsten Lichtlein (TBV Lemgo, 155 / 1)
Rückraum Mitte: Michael Haaß (Frisch Auf Göppingen, 95 / 145), Martin Strobel (TBV Lemgo, 66 / 80)
Rückraum links: Sven-Sören Christophersen (Füchse Berlin, 80 / 135), Stefan Kneer (SC Magdeburg, 25 / 39), Steffen Fäth (HSG Wetzlar, 2 / 2)
Rückraum rechts: Steffen Weinhold (SG Flensburg-Handewitt, 31 / 53), Adrian Pfahl (VfL Gummersbach, 42 / 118)
Linksaußen: Dominik Klein (THW Kiel, 153 / 289), Kevin Schmidt (HSG Wetzlar, - / -)
Rechtsaußen: Patrick Groetzki (Rhein-Neckar Löwen, 38 / 80), Tobias Reichmann (HSG Wetzlar, 6 / 20)
Kreis: Oliver Roggisch (Rhein-Neckar Löwen, 180 / 35), Patrick Wiencek (THW Kiel, 27 / 41), Christoph Theuerkauf (HBW Balingen-Weilstetten, 41 / 85)
Quelle: DHB
 

 
 


Kaufmann und Groetzki müssen absagen

24. Oktober 2012: Reichmann rückt nach
Die deutsche Männer-Nationalmannschaft muss in den ersten beiden Spielen der EURO-Qualifikation gegen Montenegro (Donnerstag, 1. November, 19 Uhr in der SAP Arena Mannheim) und in Israel (Sonntag, 4. November, 19.30 Uhr in Rishon Le Zion) ohne Lars Kaufmann und Patrick Groetzki auskommen. Bundestrainer Martin Heuberger nominierte bisher lediglich Rechtsaußen Tobias Reichmann von der HSG Wetzlar nach. „Die Ausfälle von Lars und Patrick sind bedauerlich, aber deshalb lassen wir uns nicht von unserem Konzept abbringen”, sagte Heuberger.
Kaufmann, der am Sonntag mit der SG Flensburg-Handewitt noch im Gruppenspiel der Champions League bei Ademar Leon antrat, beklagt Probleme im rechten Knie und wird sich während der Zeit der Lehrgangsmaßnahme einer Athroskopie unterziehen. Lokalmatador Groetzki hatte sich nach erfolgreich überstandener Knorpel-Operation wieder in starker Form zurückgemeldet, das Knie reagierte jedoch auf die Belastung der Bundesligaspiele. Heuberger: „Johnny musste im Training der Löwen die letzten Tage immer wieder pausieren und wäre bei uns wohl auch nicht voll einsatzfähig. In Absprache mit der medizinischen Abteilung und dem Trainer der Löwen hätte eine Nominierung daher nur wenig Sinn gemacht. Ich hoffe, dass er die nächsten Tage zur vollständigen Genesung nutzen kann und dann mit Blick auf die WM wieder in Vollbesitz seiner Kräfte kommen wird.”
Groetzkis Platz nimmt nun der Wetzlarer Tobias Reichmann ein, der in den Tests gegen Serbien erstmals für die A-Nationalmannschaft gespielt und dort gute Leistungen gezeigt hat. Quelle: DHB
 

 
 
 


Rückkehrer Patrick Groetzki beim EM-Quali-Auftakt gegen Montenegro

18.10.2012: Rechtsaußen Patrick Groetzki und Mittelmann Michael Haaß stehen wieder im Aufgebot der deutschen Nationalmannschaft, die im Vorfeld der WM 2013 bereits um die Teilnahme an der EURO 2014 kämpfen muss. Bundestrainer Martin Heuberger hat dafür den derzeit bestmöglichen Kader nominiert.

Das DHB-Team trifft im ersten Drittel der Qualifikation für die EURO 2014 auf Montenegro (Donnerstag, 1. November, 19 Uhr, SAP Arena Mannheim) und Israel (Sonntag, 4. November, 19.30 Uhr, Rishon le Zion). Weiterer Gegner wird im April Tschechien sein. Nur die ersten beiden Teams sowie der punktbeste Dritte aller Gruppen qualifizieren sich für die Endrunde in Dänemark. „Für uns sind diese beiden Spiele richtungweisend”, sagt Heuberger. „Wir möchten beide Partien gewinnen, um auch weiteres Selbstbewusstsein für die dann anstehende Weltmeisterschaft aufzubauen.” Diese findet vom 11. bis zum 27. Januar in Spanien statt - Montenegro, das in den WM-Play-offs den späteren Olympiazweiten Schweden schlug, zählt in der WM-Vorrunde ebenfalls zu den deutschen Gegnern. Heuberger warnt: „Montenegro ist wie jede Mannschaft aus dem ehemaligen Jugoslawien sehr gefährlich. Die Schweden haben das leidvoll erfahren.”

Nach einer langwierigen Knieverletzung ist Patrick Groetzki wieder im Kreis der deutschen Nationalmannschaft. Der Junioren-Weltmeister von 2009 meldete sich bei den Rhein-Neckar Löwen mit starken Spielen zurück und steht wie Uwe Gensheimer und Oliver Roggisch wie im März gegen Island vor einem Heimländerspiel in der Mannheimer SAP Arena. „Patrick hat nach seiner Verletzung überraschend gut gespielt und die Perspektive, kurzfristig wieder ein absoluter Leistungsträger dieser Mannschaft zu werden”, sagt Heuberger.

Mittelmann Michael Haaß hätte bereits bei den Tests in Schwerin und Rostock auflaufen sollen, doch der Göppinger hatte wegen eines Todesfalls in der Familie abreisen müssen. Noch hat der 28-Jährige, der sich im Januar das Fußgelenk gebrochen hatte, seine Bestform nicht wieder erreicht, doch Heuberger kalkuliert mit Fortschritten: „Ich hoffe, dass Michael möglichst schnell wieder eine feste Größe der Mannschaft wird.”

Am Kreis hat sich Heuberger für Patrick Wiencek und Felix Danner entschieden. Letzterer debütierte erst im September gegen Serbien in der A-Mannschaft. Danner habe mit der MT Melsungen in der Bundesliga „beständig gute Leistungen” gezeigt, sagt Heuberger, der den 27-Jährigen im Verbund mit Kapitän Oliver Roggisch als eine mögliche stabile Besetzung für den Innenblock sieht. Wegen der Entscheidung pro Danner und dessen Abwehrqualitäten ist Christoph Theuerkauf derzeit Teil der Reserve.

Holger Glandorf steht nicht im aktuellen Aufgebot. Der Linkshänder teilte dem Bundestrainer mit, dass er sich nach einer mehrmonatigen Verletzungspause körperlich und mental noch nicht wieder bereit für die Nationalmannschaft fühle. „Ich tausche mich mit Holger regelmäßig und sehr offen aus. Er möchte die Lehrgangszeit lieber noch als weitere Ruhe- und Aufbauphase nutzen”, sagt Heuberger. Eine Entscheidung über die Teilnahme des Flensburgers an der WM in Spanien (11. bis 27. Januar) ist damit noch nicht gefallen - der Bundestrainer und Glandorf werden auch in den kommenden Wochen einen engen Kontakt wahren und weitere Fortschritte abwarten.
Quelle: DHB
 

 
 


Deutschland schlägt Serbien

25. September 2012: Das war eine gute Reaktion!
 
24 Stunden nach der ärgerlichen 31:33-Niederlage hat sich die deutsche Männer-Nationalmannschaft gegen Serbien rehabilitiert und am Sonntag in der Rostocker Stadthalle den zweiten Vergleich klar mit 32:23 (19:13) gewonnen. Die beiden Tests gegen den EM-Zweiten, der ohne die Kieler Ilic und Vujin sowie die meisten seiner Stars antrat, dienten dem Team von Bundestrainer Martin Heuberger als Probeläufe für den Auftakt der EM-Qualifikation gegen Montenegro am 1. November in Mannheim.
 
Bundestrainer Martin Heuberger: „Wir waren heute in allen Mannschaftsteilen besser als gestern in Schwerin. Über eine aggressive Abwehr sind wir zu mehr Gegenstößen gekommen. Auch im Angriff haben wir strukturierter gespielt. Serbien war für uns genau der richtige Testgegner, weil die Mentalität dieser Mannschaft der montenegrinischen ähnelt. Mit sich stetig ändern Abwehrformationen hat uns Serbien ständig vor neue Aufgaben gestellt. Einer der wichtigsten Aufschlüsse: In der Breite sind wir ganz gut aufgestellt. Jetzt müssen wir weiter hart an uns arbeiten und versuchen, mit dieser Mannschaft wieder in die Spitze zurückzukommen.”
 

 
 


DHB A-Jugend ist Europameister

23. Juli 2012: U18- Nationalmannschaft gewinnt gegen Schweden im Endspielkrimi nach Verlängerung mit 30:29
 
Spannender hätte es nicht sein können. In einem wahren Krimi setzte sich die deutsche A-Jugend-Nationalmannschaft im Finale der U18-Europameisterschaft mit 30:29 (26:26, 14:13) nach Verlängerung durch. Zudem wurden Simon Ernst als bester Spieler auf Rückraum Mitte und Marcel Engels als bester Defensivspieler ins All-Star-Team gewählt. „Es war ein Finale zweier Top-Mannschaften auf höchstem Niveau. In einem Endspiel kann es nun einmal nur einen Sieger geben. Hut ab vor den Schweden. Es war ein glücklicher, aber verdienter Sieg. Ich freue mich sehr für die Jungs, dass sie sich diesen Traum, für den sie hart gearbeitet haben, erfüllen konnten“, sagte DHB-Trainer Klaus-Dieter Petersen.

Überragender Akteur im Finale war Jonas Maier, der Torhüter im Gehäuse des deutschen Teams. Nach ausgeglichener erster Halbzeit sorgten seine Paraden im zweiten Durchgang dafür, dass sich die DHB-Youngsters mit 18:14 (34.) und 20:17 (45.) absetzen konnten und an einen möglichen Erfolg gegen die bis dato ungeschlagenen Schweden zu glauben begannen. Doch die Skandinavier, gestützt auf einen ebenfalls starken Torwart, Niklas Kraft, kamen immer wieder heran. Nach dem 26:24 (59.) eine halbe Minute vor Schluss sahen sie wie der sichere Sieger aus. „Da waren wir eigentlich tot“, sagte Wolfgang Sommerfeld.

Die jungen deutschen Spieler stellten eine Wurffalle, in die der schwedische Rechtsaußen prompt hineintappte: sein Dreher wurde eine sichere Beute von Jonas Maier. Ein Gegenstoß brachte das Team auf einen Treffer heran, und mit der Schlusssekunde schaffte Tom Spieß noch den Ausgleich. Die Partie ging in die Verlängerung. Da schien Jonas Maier im Tor schier unüberwindbar. „Jonas hat tatsächlich die letzten fünf Bälle, die auf sein Tor kamen, alle gehalten", staunte selbst Pitti Petersen. „Maier war überragend und legte den Grundstein zum Erfolg“, pflichtete Bundestrainer Martin Heuberger bei. „Aber wichtig war auch die Geduld, mit der das Angriffsspiel aufgezogen wurde.“

Anders als im Spiel der Vorrunde, das die Skandinavier überlegen mit 29:20 gewonnen hatten, entwickelte sich das EM-Finale zu einer Partie auf Augenhöhe. In der Abwehr agierte das Team des Trainerduos Klaus-Dieter Petersen/Dr. Christof Armbruster mit einer sehr beweglichen 3:2:1-Variante. Die Spieler nahmen jeden Zweikampf an und schnürten die Räume der schwedischen Rückraumakteure ein. Auch den bulligen Kreisläufer Viktor Rhodin hatte man gut im Griff. Nur über die Außen drohte Unheil, da kamen die Schweden zu gut einem Dutzend Treffer. Das hätte dem deutschen Team fast den Sieg gekostet, in der Schlussphase traf Viktor Hallen viermal hintereinander von Linksaußen und brachte die Schweden in Front. Zwei Minuten vor dem Abpfiff landete ein Siebenmeterwurf von Zetterman im Gesicht von Jonas Maier, was dem Schweden die Rote Karte einbrachte. Maier, der später zum besten deutschen Spieler des Finales gewählt wurde, konnte zum Glück weiterspielen und mit offener Manndeckung kam die DHB-Auswahl dann noch zum wichtigen Ausgleich.

Die deutschen Europameister:
Jonas Maier (1.-60.), Christopher Rudeck (bei einen 7m); Maximilian Bettin, Paul Drux (3), Max Emanuel (4/1), Marcel Engels (5), Simon Ernst (5), Jannik Hausmann (1), Timo Kastening, Jannik Kohlbacher (1), Yves Kunkel (4), Moritz Preuss (1), Alexander Saul (1), Jaron Siewert (1), Tom Spieß (4), Lars Spieß. – Trainer: Klaus-Dieter Petersen und Dr. Christof Armbruster
Quelle: DHB
 

18. Juli 2012: Petersens A-Jugend schafft Sprung unter die letzten Vier der EM

Das war souverän. Mit einem deutlichen 34:24 (12:15) schaffte die A-Jugend-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes bei der Europameisterschaft in Österreich den Sprung ins Halbfinale. Da trifft sie am Freitag um 20 Uhr in Bregenz auf Spanien, den Sieger der Hauptrundengruppe I, das die Dänen beim 34:27 auf den zweiten Platz verwies. Im ersten Halbfinale um 17.30 Uhr stehen sich folglich Schweden und Dänemark gegenüber. „Aufgrund der guten zweiten Halbzeit, in der die aggressivere Abwehr dem Gegner den Schneid aufkaufen konnte, geht dieser Sieg voll in Ordnung“, erklärte Bundestrainer Martin Heuberger. „Ließ im ersten Durchgang die Chancenverwertung manchmal noch zu wünschen übrig, so lief es nach der Pause wie am Schnürchen. Simon Ernst hat heute als Leader der Mannschaft ein echt starkes Spiel gezeigt.“

Die Deutschen begannen mit einer 3:2:1-Abwehr, in der sich allerdings die eine oder andere Lücke auftat, die den Österreichern im Spiel 1gegen1 oft den Durchbruch bis an die Sechsmeterlinie erlaubten. Dennoch behaupteten die DHB-Youngsters meist eine  knappe Führung, weil sie zunächst recht treffsicher aus dem Rückraum wirkten. Kurz vor dem Pausenpfiff ließen sie einige klare Chancen – vor allem von den Außenpositionen – aus und prompt zogen die Österreicher auf 15:12 davon. „Leider haben wir in der 3:2-1-Formation zuviele Zweikämpfe verloren und dadurch die Österreicher im Spiel gehalten“, bedauerte Pitti Petersen.

In der Pause forderte der Trainer seine Spieler auf, die besprochene Marschroute einzuhalten, den Ball im Rückraum zu halten, und von dort aus auch abzuschließen. Zunächst ließ er die offensivere Abwehrformation bestehen, um den Gegner weiter unter Druck zu setzen. Nach acht Minuten stellte er auf die 6:0-Variante um, was seinen Spielern merklich Sicherheit gab. Nun drehten die Jungs des Trainerduos Petersen/Armbruster mächtig auf, wandelten innerhalb von wenigen Minuten den Rückstand in einen Vorsprung um, wobei Torhüter Jonas Maier in dieser Phase kaum zu überwinden war. Die nun defensivere 6:0-Deckung ließ den Gastgebern keinen Raum. Als bei den Rot-Weißen dann sichtlich die Kräfte schwanden, fielen auch eine Reihe Treffer aus dem schnellen Gegenangriff. Mit variablem Spiel und beachtlicher Souveränität entschied das DHB-Team die zweite Halbzeit mit 21:9 für sich.

 „In der ersten Halbzeit hat mir die Abwehr nicht so gut gefallen, und das Angriffsspiel wirkte sehr wechselhaft. Aber in der zweiten Halbzeit lief es wie aus einem Guss, Torhüter Maier vermochte sich zu steigern und mit der Umstellung auf die 6:0-Abwehrformation war die Frage nach dem Sieger beantwortet“, sagte DHB-Manager Heiner Brand.

Die deutsche Mannschaft: Jonas Maier (1.-60.), Christopher Rudeck (bei einem 7m); Maximilian Bettin (2), Paul Drux (5), Max Emanuel (4/1), Marcel Engels (3), Simon Ernst (7) , Jannik Hausmann (2), Timo Kastening, Jannik Kohlbacher, Yves Kunkel (4), Moritz Preuss (3), Alexander Saul (3), Jaron Siewert (1), Tom Spieß, Lars Spieß
Quelle: DHB
 

 


Handballerinnen sichern EM-Ticket

04. Juni 2012: Erster der EURO-Qualifikation
 
Drei Debüts und 35:21 gegen Aserbaidschan
 
Klar gewonnen, die Qualifikation für die EURO als Gruppenerster abgeschlossen und viele neue Eindrücke gewonnen: Gegen Aserbaidschan setzte sich die deutsche Frauen-Nationalmannschaft am Sonntag in Rotenburg an der Fulda mit 35:21 (14:7) durch. Damit hat das Team von Bundestrainer Heine Jensen den ersten Platz in Gruppe eins mit 8:2 Punkten dank des besseren direkten Vergleichs vor Ungarn behauptet. Die Auslosung der EURO findet am kommenden Mittwoch, 6. Juni, in Rotterdam statt. Das Turnier wird vom 4. bis zum 16. Dezember in den Niederlanden ausgetragen.
 
„Wir haben diese Qualifikation mit fünf Siegen in sechs Spielen gut gelöst und sind auf dem richtigen Weg”, sagte Jensen. „Uns ist es auch gelungen, neue Spielerinnen zu integrieren. Das entwickelt sich in eine positive Richtung.” Bemerkenswert: In der Schlussphase des Spiels gegen Aserbaidschan standen durchweg Spielerinnen der Jahrgänge 1990 und jünger auf dem Feld.
 
In der ersten Halbzeit benötigte das DHB-Team eine relativ lange Anlaufzeit. Nach dem 8:5 in der 21. Minute nahm Jensen seine Auszeit und justierte nach. „Als wir dann präsent waren und unseren Job gemacht haben, haben wir auch - wie wir uns das vorgenommen hatten - in der Abwehr Bälle gewonnen”, sagte Jensen. „Teilweise war das sehr gut, vor allem zweite Welle und schnelle Mitte haben mich gefreut.”
 
Kurz vor Ende der ersten Halbzeit kam die 19-jährige Shenia Minevskaja ins Spiel und verwandelte schon nach wenigen Sekunden einen Siebenmeter zum 13:6. Zu Beginn der zweiten Hälfte wechselte Jensen auch die Oldenburger Rechtsaußen Maike Schirmer als nächste Debütantin ein. Später folgte noch Torfrau Ann-Cathrin Giegerich.
 
Immer wieder gelangen den deutschen Handballerinnen sehenswerte Aktion - so zum Beispiel Kreisläuferin Anne Müller nach Anspiel von Saskia Lang in der 41. Minute zum 23:12. Müller kam ebenso wie Luisa Schulze und Shenia Minevskaja auf fünf Tore. Torfrau Katja Schülke zeigte mit 17 Paraden ein gutes Spiel.
 
Die Frauen-Nationalmannschaft nimmt jetzt Kurs auf die EURO in den Niederlanden. Nächste Etappe auf dem Weg ist im Juli der Sommerlehrgang mit Spielen gegen Brasilien am 13. Juli in Bremen und tags darauf in Minden.
Quelle: Deutscher Handballbund
 
 


Olympia-Aus für Handballer

26. Januar 2012: Welch ein Schock!
Die deutschen Handballer hielten alles in ihren Händen, führten kurz vor Schluss mit zwei Toren - und waren letztlich doch schwer geschlagen. Die Auswahl von Bundestrainer Martin Heuberger unterlag Polen am Mittwoch im letzten Hauptrundenspiel mit 32:33 (18:19). Damit verpasste die Nationalmannschaft in der mit 1000 Zuschauern nur spärlich gefüllten Belgrader Arena nicht nur das Halbfinale der Europameisterschaft und die direkte Qualifikation für die WM 2013, auch die Teilnahme an den Olympischen Spielen in London ist nicht mehr möglich. (Quelle: DHB)
 

 
24. Januar 2012: Nun folgt "Endspiel" gegen Polen
Diesmal war die Aufholjagd nicht von Erfolg gekrönt: In Belgrad unterlag die deutsche Nationalmannschaft dem WM-Zweiten Dänemark am Montag mit 26:28 (14:17). Weil Polen am Nachmittag mit 25:27 gegen Mazedonien verloren hatte, hätte dem Team von Bundestrainer Martin Heuberger im zweiten Spiel der EURO-Hauptrunde bereits ein Unentschieden zum vorzeitigen Einzug ins Halbfinale gereicht.
Gegen Polen steht damit am Mittwoch ab 16:15 Uhr ein Endspiel auf dem Programm: Mit einem Sieg wäre das Halbfinale der Europameisterschaft aus eigener Kraft erreicht, bei einer Niederlage zöge Polen im Kampf um einen der beiden noch zu vergebenden Plätze für eines der drei Olympia-Qualifikationsturniere an der DHB-Auswahl vorbei. Mit einem Unentschieden bliebe zumindest Polen auf Distanz. Das ZDF überträgt erneut live. (Quelle: DHB)
 

23. Januar 2012: Was für ein unfassbar sensationelles Spiel: Drei Sekunden vor Schluss gleicht Sven-Sören Christophersen aus - Deutschland gegen den EURO-Gastgeber Serbien 21:21 (7:12) vor fast 20000 Zuschauern in Belgrad. Nach Sieben-Tore-Rückstand zeigt die deutsche Nationalmannschaft am Samstag ein unglaubliches Finish. Und mit 5:1 Punkten besitzt das Team von Bundestrainer Martin Heuberger nun alle Chancen, sogar das Halbfinale der Europameisterschaft zu erreichen, ganz zu schweigen vom Kampf um einen der beiden Plätze für eines der drei Olympia-Qualifikationsturniere. In den weiteren Spielen der Hauptrunde trifft Deutschland auf Dänemark (Montag, 18:20 Uhr) und Polen (Mittwoch, 16:15 Uhr). Das ZDF überträgt beide Partien live.  (Quelle: DHB)
 

 
20. Januar 2012: Das hätte der deutschen Mannschaft, nach der Niederlage im EM-Auftaktspiel gegen die Tschechen (24:27), wohl niemand zugetraut. Im letzten Vorrundenspiel der EURO haben die deutschen Handballer am Donnerstag in Nis den Rekord-Europameister Schweden mit 29:24 (20:15) geschlagen. Damit steht das Team von Bundestrainer Martin Heuberger mit vier Pluspunkten in der am Samstag beginnenden Hauptrunde.
Die nächsten Gegner sind Gastgeber Serbien (4:0 Punkte), der WM-Zweite Dänemark (0:4) und der EM-Vierte Polen (2:2). Bundestrainer Martin Heuberger war nach dem Spiel die Erleichterung anzusehen: „Ich freue mich, dass die Mannschaft lebt und sich gefangen hat."

Uwe Gensheimer der mit neun Toren beste Schütze des Spiels freute sich nach dem Schlusspfiff riesig:
„Wir haben es geschafft, uns von Spiel zu Spiel zu steigern. Der Sieg gegen Mazedonien hat uns Auftrieb gebracht. Wir haben unser Konzept fast über 60 Minuten durchgezogen. Darauf können wir aufbauen. Ich habe noch Luft nach oben und hoffe, dass ich das noch zeigen kann.”
Aber nicht nur Linksaußen-Star Gensheimer war eine Bank, auch Patrick Groetzki über rechts, machte fünf Tore. Und hinten sorgte der routinierte Abwehrrecken Oliver Roggisch für Ruhe und vereitelte manche Großchance.

Mit dem Sieg über Schweden hat sich das deutsche Team die beste Ausgangslage für die Hauptrunde gesichert und scheint nun dem Traum von Olympia wieder ein großes Stück näher gerückt. (Quelle: DHB)
 



Uwe Gensheimer erlöst deutsche Handballer


18. Januar 2012: Die Europameisterschaft in Nis/Serbien geht für die deutsche Handballmannschaft weiter.
Ein vorzeitiges Ausscheiden konnten die Mannen von Bundestrainer Martin Heuberger gestern gegen Mazedonien abwenden.
Doch es ging eng zu in der Cair Halle in Nis. Die Zuschauer waren fast ausschließlich mazedonische Fans die ihr Team mit ohrenbetäubenden Gesängen nach vorne peitschten. Immer wieder gab es Führungswechsel. Beim Stand von 23:23 hielt Silvio Heinevetter einen Siebenmeter und vereitelte einen Gegenstoß.
67 Sekunden vor dem Abpfiff erzielte dann Uwe Gensheimer den erlösenden Siegtreffer. (Quelle: DHB)

Am Donnerstag (18:00 Uhr live in der ARD) reicht dem DHB-Team nun ein Punkt im Spiel gegen Schweden, die sich bereits für die Hauptrunde qualifiziert haben.

Wir drücken weiter die Daumen!
 



Niederlage beim EM-Auftaktspiel

16. Januar 2012: Die Europameisterschaft in Serbien hat für die deutschen Handballer mit einer Niederlage begonnen. In Nis scheiterte das Team von Bundestrainer Martin Heuberger am Sonntag mit 24:27 (9:14) an Tschechien. Trotz einer schlechten ersten Halbzeit besaß die deutsche Nationalmannschaft noch Möglichkeiten, das Spiel erfolgreich zu gestalten - scheiterte aber an einer über weite Strecken schwachen Trefferquote.

Tschechien nimmt mit dem Sieg einen großen Vorteil mit in den weiteren Kampf um zwei noch zu vergebene Plätze für die Olympia-Qualifikationsturniere. In den weiteren Partien trifft die deutsche Mannschaft auf Mazedonien (Dienstag) und Schweden (Donnerstag). Die ARD überträgt jeweils ab 18 Uhr live.

„Unser Problem war, dass wir zu viele Chancen haben liegen lassen. Die Chancenverwertung hat uns das Genick gebrochen. Das zehrt am Selbstvertrauen. Trotzdem haben wir uns zurückgekämpft”, sagte Bundestrainer Martin Heuberger. „Es ist noch nichts verloren, obwohl die Niederlage sehr bitter war. Wir werden das heute Abend in aller Ruhe analysieren. Und am Dienstag werden wir gegen Mazedonien eine Mannschaft sehen, die alles gibt und versucht, bei dieser EM den ersten Sieg zu landen.” (Quelle: DHB)
 
Wir drücken Uwe Gensheimer, Patrick Groetzki und Oilver Roggisch weiter die Daumen!
 



1:1 nach Testspielen gegen Ungarn


09. Januar 2012 (Quelle: DHB):
Unter dem neuen Bundestrainer Martin Heuberger gelang der deutschen Nationalmannschaft im vierten Spiel der erste Erfolg. Gegen den WM-Siebten Ungarn gewann das DHB-Team am Samstag mit den exzellenten Außen Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki sowie dem überragenden Kapitän Pascal Hens mit 36:33 (18:16) und holte sich für die am kommenden Sonntag beginnende Europameisterschaft frisches Selbstbewusstsein.

„Es hat sehr viel Spaß gemacht”, sagte Uwe Gensheimer. „Wir haben gut in der Abwehr gestanden und sind Gegenstöße gelaufen. Für uns als Mannschaft sind diese leichten Tore sehr wichtig. Man sieht, dass wir mehr Zeit hatten, um uns vorzubereiten, aber es ist noch nicht alles perfekt. Ich bin guten Mutes für die EM.”
Der OSP-Athlet steuerte beim Sieg sensationelle elf Tore in einer Halbzeit bei!

Im zweiten Spiel gegen die Magyaren einen Tag später, konnte die DHB-Auswahl leider keinen erneuten Erfolg vorweisen. Mit 21:22 verlor das deutsche Team aber denkbar knapp.

Am kommenden Sonntag (15.01.) beginnt die EM für die deutsche Nationalmannschaft mit dem Spiel gegen Tschechien. Das ZDF überträgt ab 17:05 Uhr live aus Nis.
 
Oliver Roggisch organisierte die deutsche Abwehr
 



Drei OSP-Athleten in vorläufigem EM-Aufgebot

02. Januar 2012 (Quelle: DHB):
 
Handball-Bundestrainer Martin Heuberger plant für die Europameisterschaft in Serbien (15.-29. Januar) mit Patrick Groetzki, Uwe Gensheimer und Oliver Roggisch.
„Wenn sich keiner meiner Spieler mehr verletzt, ist das auch der Kader für die EM“, sagt Bundestrainer Martin Heuberger. 17 Spieler hat der Schutterwälder für die beiden letzten Länderspiele vor der Europameisterschaft gegen Ungarn am 7. Januar 2012 in der ÖVB-Arena von Bremen (Anwurf 18.20 Uhr) und am 8. Januar in der GETEC-Arena von Magdeburg (Anwurf 16.15 Uhr) nominiert.
Im Fernsehen sind die beiden Länderspiele auch zu sehen: am Samstag live in der ARD (ab 18.05 Uhr) und am Sonntag live auf Sport1 (ab 16 Uhr).

Erklärtes Ziel der deutschen Nationalmannschaft für die Europameisterschaft in Serbien (15. bis 29. Januar 2012) ist das Erreichen eines von zwei Plätzen, die zur Teilnahme an einem von drei Olympia-Qualifikationsturnieren im April berechtigen.

In die direkte Vorbereitung auf die EM startete die Mannschaft vom 28. bis 30. Dezember mit einem Lehrgang in der Sportschule Steinbach.
Vom 2. bis 9. Januar 2012 trifft sich das deutsche Team nun in der Sportschule Barsinghausen. 
 



DHB sieglos beim Super-Cup

07. November 2011: Spanien nahm wie 1991 und 2003 den Supercup entgegen - und der Gastgeber blies Trübsal.
Nach den Niederlagen gegen Dänemark (26:29) und Schweden (22:25) musste sich die deutsche Nationalmannschaft am Sonntag in Halle/Westfalen auch dem WM-Dritten mit 23:27 (9:11) geschlagen geben und landete ohne Punkt auf dem vierten und letzten Platz.
 
Vor der EM 2012 in Serbien bleiben nur noch zwei Testspiele gegen Ungarn am 7. Januar in Bremen und tags darauf in Magdeburg. OSP-Athlet Patrick Groetzki verletzte sich beim Spiel gegen Dänemark und muss am Meniskus operiert werden. Der Löwenangreifer fällt wahrscheinlich bis Ende Dezember aus. Wobei sich der 22-Jährige optimistisch gibt und auf eine frühere Rückkehr hofft.
Quelle: DHB
 



DHB verliert Super-Cup Auftakt

04. November 2011: Die deutschen Handballer haben das erste Spiel des Supercups verloren. Gegen den WM-Zweiten Dänemark unterlag das Team des neuen Bundestrainers Martin Heuberger am Donnerstag in Berlin vor 4428 Zuschauern mit 26:29 (14:13). Rechtsaußen Patrick Groetzki war mit sechs Toren bester Werfer der DHB-Auswahl.

Heuberger begann sein erstes Länderspiel als Männer-Bundestrainer mit Silvio Heinevetter im Tor sowie Dominik Klein (LA), Sven-Sören Christophersen (RL), Michael Haaß (RM), Holger Glandorf (RR), Patrick Groetzki (RA) und Christoph Theuerkauf (Kreis), dessen Abwehrpart Oliver Roggisch übernahm.
Eine Viertelstunde lang lief es richtig gut für die deutsche Mannschaft, die Dänen-Trainer Ulrik Wilbek (wurde in der Max-Schmeling-Halle übrigens 1997 Frauen-Weltmeister) früh zu einer Auszeit zwang. Uwe Gensheimer legte per Siebenmeter trotzdem noch das 10:5 (14.) nach.
Zum 13:9 (24.) traf der inzwischen eingewechselte Kapitän Pascal Hens sogar mit links, doch Dänemark schloss mit Toren von Hans Lindberg, Mikkel Hansen und Nikolaj Markussen auf.

In die zweite Halbzeit ging Heuberger unter anderem mit Torwart Martin Ziemer, der mit einigen Paraden Impulse gab, aber den wechselhaften Verlauf nicht stabilisieren konnte. Erst musste die deutsche Mannschaft eine 0:4-Serie zum 15:17 hinnehmen, dann legte sie selbst mit Groetzki (zwei), Gensheimer und Theuerkauf ein 4:0 zum 20:18 aufs Parkett.
Konstanz fehlte aber weiter: Dänemark gehörte die nächste 4:0-Phase und brach danach auch nicht mehr ein. Lindbergs Siebenmeter zum 26:23 (56.) klärte die Verhältnisse.
Quelle: DHB 
 



Vier OSP Athleten im DHB-Aufgebot

03. November 2011: Mit dem Supercup in Deutschland (03.-06. November 2011), einem der bestbesetzten Turniere der Welt, startet Martin Heuberger seine Karriere als Bundestrainer. Mit Dänemark, Spanien und Schweden trifft sein Team dabei auf drei der vier besten Nationen der letzten Weltmeisterschaft.
 
„Dieses hochkarätig besetzte Turnier hat für mich und die Spieler einen ganz hohen Stellenwert. Wir können uns mit den Top-Teams messen, und uns damit bestens auf die anstehenden schweren Aufgaben bei der Europameisterschaft Anfang des nächsten Jahres in Serbien vorbereiten. Denn auch dort müssen wir einige Spitzennationen hinter uns lassen, wenn wir noch den Sprung zu den Olympischen Spielen schaffen wollen“, erklärt der Bundestrainer.

Im 19er-Kader finden sich vier Spieler von den Rhein-Neckar Löwen (Uwe Gensheimer, Patrick Groetzki, Michael Müller und Oliver Roggisch) wieder, je drei Akteure kommen vom TBV Lemgo und von der SG Flensburg-Handewitt.
 
Heute geht es um 18:30 Uhr in Berlin gegen Dänemark. Am Samstag folgt das Spiel gegen Schweden in Hannover (13:45 Uhr). Den Abschluss des Super Cups bildet das Spiel gegen Spanien am Sonntag um 15:30 Uhr in Halle/Westfalen.
Quelle: DHB
 



Juniorenmannschaft wird Weltmeister

30. Juli 2011: „Weltmeister wird nur der DHB, nur der DHB.“ So hallte es nach dem Finale der Junioren-WM durch die Halle in Thessaloniki, intoniert von den Spielern der deutschen Mannschaft. Mit einer kämpferischen und taktischen Glanzleistung gewannen die Junioren des Deutschen Handballbundes das WM-Finale gegen Dänemark klar mit 27:18 (13:10). „Das ist der Hammer. Die Mannschaft hat im Finale das beste Spiel dieser WM gezeigt, war im genau richtigen Moment hochkonzentriert. Die Dominanz, mit der wir das Finale für uns entschieden haben, und die wir über das ganze Turnier hinweg gezeigt haben, hat mich beeindruckt. Die eindrucksvollen Leistungen der Abwehr mit einem erneut überragenden Nils Dresrüsse waren ein Spiegelbild unserer WM“, freute sich DHB-Bundestrainer Martin Heuberger.

Nach zwei Europameistertiteln mit seinen Junioren durfte der Schutterwälder nun auch den zweiten WM-Triumph feiern. Denn mit diesem Sieg verteidigte das Trainer-Duo Martin Heuberger und Wolfgang Sommerfeld den WM-Titel, den die beiden vor zwei Jahren mit einem jüngeren Jahrgang in Ägypten errungen hatten. Für Martin Heuberger war es überdies nach neun erfolgreichen Jahren das letzte Spiel als Juniorentrainer. Fortan wird sich der Schutterwälder seinen Aufgaben als Bundestrainer verschreiben.

Die deutsche Mannschaft schaffte den neunten Sieg im neunten Spiel und konnte zudem mit Torhüter Nils Dresrüsse und Christian Dissinger zwei Akteure aus ihren Reihen ins All-Star-Team hieven.
Die Anfangsminuten gehörten Johannes Sellin, der in der ersten Viertelstunde mit vier blitzsauberen Toren glänzte und seine Mannschaft in Front brachte. Und so stand es nach elf Minuten 7:4, wobei dem deutschen Team in Unterzahl sogar zwei Treffer gelangen. In der Abwehr kämpfte das Heuberger-Team aufopferungsvoll und ließ den dänischen Angreifern nur wenig Raum zur Entfaltung. Dazu wurde mit vorbildlichem Rückzugsverhalten den Dänen eine ihrer Stärken, die Tempogegenstöße in der ersten und zweiten Phase, genommen.

Im zweiten Durchgang machten die dänische 6:0-Abwehr und ihr Torwart Jonas Hansen den deutschen Angreifern das Leben zunächst sehr schwer. Beim 14:13 (36.) waren die Dänen bis auf ein Tor heran. In der 43. Minute war der Rückstand beim 15:15 aufgeholt. Die deutschen Spieler aber bewiesen Moral, konterten sofort und brachten den Gegner durch zwei Tore von Dissinger und Maas wieder auf Distanz. Die Dänen wirkten konsterniert und ratlos. In den letzten zwölf Minuten gelang ihnen nur noch ein Tor. Im sicheren Gefühl des Sieges ließ Dresrüsse keinen Ball mehr passieren, und das deutsche Team reihte einen Treffer an den anderen und besiegelte den hochverdienten Erfolg.

"Unsere Mannschaft war perfekt auf den Gegner eingestellt, konnte ihr Konzept im Spiel durchdrücken und hatte zudem mit dem überragenden Dresrüsse, mit Dissinger, Sellin und Maas die vier besten Spieler auf dem Parkett in ihren Reihen", analysierte DHB-Vizepräsident Horst Bredemeier. "Dieser Titel bedeutet uns beim DHB sehr viel. Trotz einiger Kritik werden wir an unserer Marschroute festhalten, nämlich gut auszubilden und auch den Mannschaftserfolg nicht außer Acht zu lassen."

Die deutsche Mannschaft: Robert Wetzel, Oliver Krechel, Nils Dresrüsse (1.-60.); Christian Dissinger (6), Philipp Barsties (1), Cornelius Maas (4), Felix König, Jochen Geppert (1), Christoph Steinert (2), Jan Forstbauer (1), Johannes Sellin (7/2), Tim Hornke, Hendrik Pekeler (2), Alexander Becker (1), Niklas Ruß (1), Max Schubert (1).
Siebenmeter: 2/2:0 – Strafminuten: 8:8 Minuten – Spielfilm: 0:1, 2:1, 4:4, 7:4 (11.), 10:7, 13:10 -  14:13, 15:15, 22:17 (53.), 22:18, 27:18
Quelle: DHB
 
Der Olympiastützpunkt Rhein-Neckar gratuliert seinen Sportlern Alexander Becker, Christian Dissinger und Niklas Ruß recht herzlich!



DHB gewinnt gegen Österreich entscheidendes EM-Quali-Spiel

09. Juni 2011: Das war ein starkes Stück mit zwischenzeitlichem Zittern: Die deutsche Nationalmannschaft hat den Qualifikations-Showdown in der Innsbrucker Olympiaworld mit Bravour überstanden, Gastgeber Österreich am Mittwoch mit 28:20 (15:8) geschlagen und damit direkten Kurs auf die EURO 2012 genommen.
 
Torwart Silvio Heinevetter setzte mit 22 Paraden die entscheidenden Impulse und hielt den Schaden eines kurzen Einbruchs zu Beginn der zweiten Halbzeit in Grenzen. „Ich wusste, was in diesem Spiel auf uns zukommt”, sagte Bundestrainer Heiner Brand. „Wir hatten zwei sehr gute Zeiten. Die Schwächephase hätte jedoch nicht sein dürfen. Da haben wir uns selbst in Probleme gebracht, aber die Mannschaft hat sich da auch selbst wieder herausgezogen.”

Deutschland führt in Gruppe 5 mit sieben Punkten vor Österreich (ebenfalls sieben) und dem Olympiazweiten Island (sechs) - und kann nicht mehr auf Platz drei abrutschen. Gegen das bisher punktlose Lettland geht es nur noch um die Statistik, da das DHB-Team sowohl gegen Österreich als auch gegen Island den direkten Vergleich gewonnen hat. Das ZDF überträgt am Sonntag ab 15.15 Uhr die letzte Partie von Bundestrainer Heiner Brand live aus der Arena Trier. Nur mit der Teilnahme an der EM in Serbien (15. bis 29. Januar) kann die DHB-Auswahl die letzte Chance auf die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London wahren. Quelle: DHB
 

 


DHB Auswahl bezwingt Argentinien nach Verlängerung

27. Januar 2011: Das deutsche Handball-Team hat sich bei der WM in Schweden mit einem Sieg und damit dem elften Platz verabschiedet. Nach zwei Verlängerungen gewann das Team von Heiner Brand mit 40:35 (31:31/27:27/13:12).
Beim fünften Sieg im neunten Turnierspiel war Uwe Gensheimer (9/1) von den Rhein-Neckar Löwen der Beste deutsche Werfer vor rund 1000 Zuschauern.  Zusammen mit Rechtsaußen Patrick Groetzki und Abwehrmann Oliver Roggisch standen drei Sportler des Olympiastützpunkts Heidelberg von Beginn an auf dem Platz. Doch die DHB-Auswahl tat sich auch gegen den vermeintlichen Außenseiter schwer.
Oliver Roggisch, der in der Endphase nach drei Zeitstrafen nicht mehr mitwirken durfte, wollte am Ende auch nichts beschönigen: "Wenn man sich das Turnier vor Augen hält, dann konnte man sich schon denken, dass wir uns gegen Argentinien schwer tun.“
 



DHB Niederlage lässt Olympiateilnahme in weite Ferne rücken

KW4/2011: Für unsere Handballer Uwe Gensheimer, Patrick Groetzki und Oliver Roggisch ist nach dem deutlich verpassten Minimalziel bei der Weltmeisterschaft in Schweden die Teilnahme an den Olympischen Spiele 2012 in London in weite Ferne gerückt. Gegen Norwegen ging die Auswahl von Bundestrainer Heiner Brand im letzten Hauptrundenspiel der Weltmeisterschaft mit 25:35 (13:17) unter - statt der Aussicht, mit Rang sieben noch einen sicheren Platz in einem Qualifikationsturnier für die Olympischen Spiele zu ergattern, bleibt nur die bittere Rückkehr in den Vorrundenspielort Kristianstad. Dort findet am Donnerstag ab 18 Uhr gegen Serbien oder Argentinien das Spiel um Platz elf statt. Ein Funken Hoffnung auf London bleibt dem DHB-Team: Bei der Europameisterschaft (17.-29. Januar 2012) kann sich Deutschland noch qualifizieren. Zwei Qualifikationsplätze werden dort vergeben: Die beiden Plätze gehen an die beiden bestplatzierten europäischen Mannschaften, die noch nicht für eines der Qualifikationsturniere bzw. für London 2012 qualifiziert sind.
 



Supercup-Sieger: Deutschland bezwingt Europameister Dänemark vor 10000 Zuschauern mit 30:26

 
KW 44 Hannover - Großes Finale eines erstklassigen Turniers: Im letzten Spiel des 16. Supercups setzte sich Deutschland am Sonntag gegen Europameister Dänemark mit 30:26 (16:12) durch und sicherte sich zum fünften Mal nach 1979, 1987, 1998 und 2001 den Gesamtsieg. Damit zog das Team von Bundestrainer Heiner Brand mit Russland gleich und baute mit Blick auf die EURO 2010 (19. bis 31. Januar in Österreich) in neuer Formation weiteres Selbstbewusstsein auf. Unter den 10000 Zuschauern in der ausverkauften Hannoveraner TUI Arena weilte auch der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff, der Holger Glandorf unmittelbar vor dem Anpfiff mit der Sportmedaille des Landes Niedersachsen ausgezeichnet hatte.

Deutschland – Dänemark 30:26 (16:12)

Deutschland: Bitter, Heinevetter; Gensheimer (3), Roggisch, Müller (3), Theuerkauf (3), Salzer, Glandorf (1), Christophersen (5), Jansen (2), Späth (1), Kraus (4/3), Sprenger (1), Kaufmann (3), Schröder (3), Haaß (1)
Dänemark: Hvidt, Rasmussen; Mogensen (1), Mads Christiansen, Laen (1), Jørgensen, Jensen, Lars Christiansen (9/2), Eggert Jensen, Spellerberg (1), Knudsen (3), Svan Hansen, Hansen (2), Svensson (1), Søndergaard Sarup (4), Lindberg (4/4)
Schiedsrichter: Din/Dinu (Rumänien). – Zuschauer: 10000 (ausverkauft). – Siebenmeter: 3/3:7/6 (Christiansen an die Latte). – Zeitstrafen: 12:6 Minuten (Roggisch, Müller/je zwei, Christophersen, Salzer – Jørgensen/zwei, dänische Bank). – Spielfilm: 0:1 (1.), 4:3 (8.), 6:5 (13.), 9:8 (18.), 11:9 (21.), 11:12 (25.), 14:12 (28.), 16:12 – 18:12 (32.), 18:14 (34.), 21:15 (40.), 24:18 (47.), 28:23 (55.), 30:26 (59.).




Deutscher Handball Bund gewinnt in den USA

KW 29/ 2010: Die deutsche Handball-Nationalmannschaft besiegte im Rahmen einer Promotiontour in Chicago das Team aus Polen mit 27:26 (15:11). Die Mannschaft von Bundestrainer Heiner Brand zeigte eine gelungene Leistung vor 6.000 Zuschauern. Von Seiten der Rhein-Neckar-Löwen standen Uwe Gensheimer (4), Patrick Groetzki (1) und Oliver Roggisch im Team der Nationalmannschaft.  Bei ihrem einwöchigen Aufenthalt in den Vereinigten Staaten von Amerika zeigte sich das deutsche Team als guter Botschafter des Handballs „made in Germany“.
 
Wir gratulieren der gesamten Mannschaft zu diesem tollen Erfolg!
 



Drei Rhein-Neckar-Löwen für Handball Länderspiel nominiert

KW 26/ 2010: Am 17.07.2010 findet in Chicago ein Länderspiel der deutschen Handball-Nationalmannschaft gegen Polen statt. Bundestrainer Heiner Brand hat drei Spieler der Rhein-Neckar Löwen für das Länderspiel nominiert. Mit im Aufgebot sind: Oliver Roggisch, Uwe Gensheimer und Patrick Groetzki.
 
Wir wünschen dem gesamten Team viel Erfolg beim Länderspiel!
 



Handballer für die Weltmeisterschaften 2011 in Schweden qualifiziert

KW 25/ 2010: Die deutschen Handballer um Bundestrainer Heiner Brand haben sich für die Weltmeisterschaften in Schweden 2011 qualifiziert. Die Nationalmannschaft setzte sich am Sonntag im Qualifikationsrückspiel gegen Griechenland mit 27:20 (10:10) durch nachdem sie bereits das Hinspiel vor einer Woche mit 25:20 gewonnen hatten. Mit im Team der Nationalmannschaft waren von den Rhein-Neckar Löwen Uwe Gensheimer, Oliver Roggisch und Patrick Groetzki die alle eine gute Leistung zeigten. Uwe Gensheimer war beim Sieg in Griechenland mit fünf Toren der zweitbeste deutsche Schütze.
Die Welttitelkämpfe finden vom 13.01.-30.01.2011 statt, die Vorrundengruppen werden am 09.07.2010 ausgelost.
 
Wir gratulieren der Handball Nationalmannschaft zur Qualifikation für die Weltmeisterschaften 2011 in Schweden!
 



Rhein-Neckar-Löwen nach Verlängerung im Kampf um den Pokal geschlagen

Im Finale um den deutschen Handball-Pokal unterlagen gestern die Rhein-Neckar-Löwen nur knapp mit 33:34 (30:30, 15:15) dem HSV Hamburg. Damit haben die Rhein-Neckar-Löwen es auch im dritten Anlauf nicht geschafft den Pokal nach Mannheim zu holen.
Unser aktueller „Zivi“ Patrick Groetzki hat auf Rechtsaußen mit 3 Toren im Endspiel sein Bestes gegeben und unser ehemaliger „Zivi“ Uwe Gensheimer schoss auf Linksaußen 6 Tore bei 7 Versuchen im Finale. Gut gemacht Jungs.
 
Wir gratulieren zum 2. Platz und drücken für die nächste Saison schon jetzt die Daumen!